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Internationaler Preis für Quantenphysiker Romero-Isart

Für Beiträge zu interdisziplinären Fragen in der Quantenphysik erhält der IQOQI-Innsbruck-Physiker Oriol Romero-Isart den QIPC Young Investigator Award

14.09.2015

Die Forschungsgruppe um Oriol Romero-Isart arbeitet auf dem Gebiet der theoretischen Quantenphysik und richtet ihren Fokus auf Quanteninformationsverarbeitung, Quantensimulation und die Grundlagen der Quantenmechanik. Die Forscher entwickeln Vorschläge für innovative Experimente und arbeiten gemeinsam mit experimentellen Forschungsgruppen an der zugrunde liegenden Theorie.

Derzeit forscht die Gruppe daran, wie die Freiheitsgrade von Quantensystemen mit Hilfe von magnetischen Feldern und Supraleitern so gesteuert werden können, dass bisher unzugängliche Bereiche in nano- und mikromechanischen Quantenoszillatoren, Quantensimulationen mit ultrakalten Atomen und der festkörperbasierten Quanteninformation erschlossen werden.

Der bei Barcelona gebürtige ERC-Preisträger Romero-Isart, Professor für Theoretische Physik an der Universität Innsbruck und Junior-Direktor am ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation Innsbruck, wird nun für seine Arbeiten mit dem QIPC Young Investigator Award 2015 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an  Wissenschaftler unter 35 Jahren vergeben. Das international besetzte Preiskomitee würdigt damit seine grundlegenden Beiträge zu zahlreichen interdisziplinären Themen der Quantenphysik, die von entarteten Quantengasen bis zu Quanten-Nanooptik und Opto-Nanomechanik reichen und neue Wege sowohl für die Theorie als auch für neue Experimente eröffnen.

IQOQI Innsbruck