25.09.2020

Houska-Preis für Megan Cordill

Die ÖAW-Materialforscherin wird für ihre herausragende Arbeiten mit dem renommierten Preis für anwendungsnahe Forschungen ausgezeichnet.

© Klaus Pichler/ÖAW

Megan Cordill, Forscherin am Erich Schmid Institut für Materialwissenschaft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist eine der neuen Träger/innen des Houska-Preises. Sie erreichte in der Kategorie Hochschulforschung den 2. Platz. Vergeben von der B&C Privatstiftung, würdigt die für alle Preisträger/innen mit insgesamt 500.000 Euro dotierte Auszeichnung herausragende Leistungen in der anwendungsnahen Forschung.

Biegsames Glas

Megan Cordill untersucht mit ihrem Team das elektromechanische Verhalten von Metall-Polymer-Systemen, die in flexiblen Elektronikgeräten wie biegsamen Smartphones zum Einsatz kommen. Gelingt es, insbesondere die Schnittstellen zwischen metallischen Leitern und biegsamen Polymerfolien bruchfester zu machen, eröffnen sich damit zahlreiche neue Möglichkeiten für die industrielle Produktion flexibler Elektronik. Das Team von Cordill konnte in diesem Bereich große Fortschritte unter anderem bei der Festigkeitsmessung der Materialien erzielen.


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