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Himalaya: entlegen und doch vernetzt

Der Anthropologe Martin Saxer von der Universität München spricht über Wahrnehmung und überregionale Vernetzung selbst der entlegensten Gebiete in den asiatischen Hochländern.

29.01.2015

Entlegene Gebiete, wie die Hochländer Zentralasiens, sehen sich selbst oft am  Kreuzungspunkt intensiven Austauschs von natürlichen Ressourcen, Arbeit und Kapital. Von außen werden diese Gebiete aber vielfach als abgeschieden, rück- oder widerständig oder sogar als Umschlagplätze des illegalen Handels, wahrgenommen.

Der Anthropologe Martin Saxer von der Universität München setzt sich in seinem Vortrag am ÖAW-Institut für Sozialanthropologie mit dieser Diskrepanz der Wahrnehmungen entlegener Regionen im Himalaya auseinander – ein Thema, dem sich auch sein jüngst genehmigtes ERC-Projekt  widmet. Saxers Forschungsfrage, basierend auf Feldforschungen in Sibirien, Tibet und Nepal, zielt auf die Entwicklung einer grundlegenden Konzeption für das Verständnis entlegener Gebiete und ihrer Rolle in der modernen Welt.

Einladung

 

Termin:
29. Jänner 2015

Ort:
Institut für Sozialanthropologie
Seminarraum 1
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
Mag.a Odile Kommer
Institut für Sozialanthropologie
T +43 1 51581-6450
odile.kommer(at)oeaw.ac.at