Mo, 16.10. – 17.10.2017

Gesetzgebung im Notstand

„100 Jahre Kriegswirtschaftliches Ermächtigungsgesetz“ ist der Anlass für eine internationale Tagung, die die Normsetzung im Notstand unter die Lupe nimmt. Eine abschließende, öffentliche Podiumsdiskussion erörtert die Frage eines neuen Autoritarismus in Europa.

© KwEG 2017
© KwEG 2017

Vor 100 Jahren wurde während des Ersten Weltkriegs das Kriegswirtschaftliche Ermächtigungsgesetz beschlossen, das 1920 auch für die Erste Republik übernommen wurde. Aus diesem Anlass organisiert die Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW gemeinsam mit dem Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte / Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung der Universität Wien eine Tagung. Sie nimmt außerordentliche Gesetzgebungsbefugnisse im 19. Und 20. Jahrhundert unter die Lupe.

Zum Thema „Normsetzung im Notstand“ fokussieren internationale Expert/innen einerseits auf die Situation in Österreich ab 1849 und diskutieren darüber hinaus die Ermächtigungsgesetzgebung bzw. das Notverordnungsrecht in Deutschland, Italien, Polen, Tschechoslowakei, Ungarn und Jugoslawien.

Zum Abschluss der Tagung wird der Bogen ins heutige Europa mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Frage „Neuer Autoritarismus in Europa?“ gespannt.

Tagungswebsite

Informationen

 

Termin:
16. bis 17. Oktober 2017

Podiumsdiskussion:
17. Oktober 2017,  17:00 Uhr

Ort:
Universität Wien, Juridicum Dachgeschoß
Schottenbastei 10-16
1010 Wien

Kontaktpersonen:
Mag. Dr. Kamila Maria Staudigl-Ciechowiecz, LL.M.
Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung

Prof. Thomas Olechowski    
Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW

 

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