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Für ein Ö-CZ Geschichtsbuch: 1970-2004

Historiker/innen beider Länder erarbeiten die verbindende und trennende Geschichte. Erste Ergebnisse zur Zeit von 1970-2004 werden nun öffentlich diskutiert.

17.11.2015
Bild: GuentherZ, Wikimedia/CC
Denkmal zur Erinnerung an die Grenzöffnung 1989 in Raabs a.d. Thaya.

Eine Geschichte, zwei Deutungen – immer wieder ist dieser Satz zu hören, wenn über das Verhältnis zwischen Österreich und Tschechien diskutiert wird. Und wirklich: Beide Länder verbindet bis ins 20. Jahrhundert eine über weite Strecken gemeinsame Geschichte, die jedoch als Folge der Entstehung der modernen National-Gesellschaften unterschiedlich gesehen und interpretiert wird. Nach dem Zerfall der Habsburger-Monarchie fanden sich in Mitteleuropa zwei Staaten als Nachbarn, deren Verhältnis von Konkurrenz, aber auch von Versuchen zur Kooperation geprägt war.

Historiker/innen beider Länder erarbeiten in Teams die verbindende und trennende Geschichte. Bis 2018 soll ein gemeinsames Österreichisch-Tschechisches Geschichtsbuch fertiggestellt werden. Im Vorfeld werden die Wissenschaftler/innen ihre Forschungsergebnisse mit der interessierten Öffentlichkeit diskutieren. Das gesamte Projekt wird von Niklas  Perzi und Hildegard  Schmoller  vom Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ der ÖAW koordiniert. Die letzte Diskussion der Reihe findet am 17. November 2015 zum Thema "Reform, Normalisierung, Stillstand und Krise: Von den 70er-Jahren in die 80er / 1986-2004 Umbruch, Revolution und europäische Integration" in St. Pölten statt.

Einladung
Einladung zur gesamten Vortragsreihe: Deutsch, Tschechisch

Das Projekt wird vom BMEIA, BMBF, der Stadt Wien und den Ländern Ober- und Niederösterreich, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie dem tschechischen Außenministerium, dem tschechischen Schulministerium und den Kreisen Südmähren, Südböhmen und Vysočina unterstützt.  

Pressetext

 

Termin:
17. November 2015, 15:30  Uhr

Ort:
NÖ-Landesbibliothek, Lesesaal
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

Kontakt:
Dr. Hildegard Schmoller  
Mag. Niklas Perzi 
Tel: +43 1

51581-7314
Institut

für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung – INZ