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Für ein gemeinsames Österreichisch-Tschechisches Geschichtsbuch

Historiker/innen beider Länder erarbeiten die verbindende und trennende Geschichte. In einer Debattenreihe werden erste Ergebnisse nun öffentlich diskutiert.

13.10.2015

Eine Geschichte, zwei Deutungen – immer wieder ist dieser Satz zu hören, wenn über das Verhältnis zwischen Österreich und Tschechien diskutiert wird. Und wirklich: Beide Länder verbindet bis ins 20. Jahrhundert eine über weite Strecken gemeinsame Geschichte, die jedoch als Folge der Entstehung der modernen National-Gesellschaften unterschiedlich gesehen und interpretiert wird. Nach dem Zerfall der Habsburger-Monarchie fanden sich in Mitteleuropa zwei Staaten als Nachbarn, deren Verhältnis von Konkurrenz, aber auch von Versuchen zur Kooperation geprägt war.

Historiker/innen beider Länder erarbeiten in Teams die verbindende und trennende Geschichte. Bis 2018 soll ein gemeinsames Österreichisch-Tschechisches Geschichtsbuch fertiggestellt werden. Im Vorfeld werden die Wissenschaftler/innen ihre Forschungsergebnisse mit der interessierten Öffentlichkeit diskutieren. Das gesamte Projekt wird von Niklas  Perzi und Hildegard  Schmoller  vom Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung - INZ der ÖAW koordiniert. Die Diskussionsreihe startet am13. Oktober 2015 in Wien mit dem Thema "Vom 'langen 19. Jahrhundert' bis zum Ende der 1. Republik".

Einladung zum Start der Diskussionsreihe

 

Weitere Themen:
„Stereotype  und  Narrative  –  Das  Leben  an  der  Grenze“ (30. Oktober 2015 in Raabs an der Thaya)
„'Das  schreckliche  Jahrzehnt'  1938–1948  /  Westernisierung – Sowjetisierung:  die  Jahre  1948–  1968" (11. November 2015 in Linz)
„Reform,  Normalisierung,  Stillstand  und  Krise:  Von  den  70er-­Jahren  in  die  80er  /  1986–2004  Umbruch,  Revolution  und  europäische  Integration“ (17. November 2015 in St. Pölten)

Einladung zur gesamten Vortragsreihe

 

Das Projekt wird vom BMEIA, BMBF, der Stadt Wien und den Ländern Ober- und Niederösterreich, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich sowie dem tschechischen Außenministerium, dem tschechischen Schulministerium und den Kreisen Südmähren, Südböhmen und Vysočina unterstützt.  

Pressetext

 

 

Termin:
13. Oktober 2015, 18:30 Uhr

Ort:
Tschechisches  Zentrum
Herrengasse  17
1010  Wien


Weitere Termine / Orte:

30. Oktober 2015, 19:00 Uhr
Lindenhof
Oberndorf  bei  Raabs 7
3820  Raabs  a.d. Thaya

11.

November 2015, 19:00 Uhr
Landhaus, Brauner  Saal
Landhausplatz 1
4020  Linz


17. November 2015, 15:30  Uhr
NÖ-Landesbibliothek, Lesesaal
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten

Kontakt:
Dr. Hildegard Schmoller  
Mag. Niklas Perzi 
Tel: +43 1

51581-7314
Institut

für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung – INZ