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Forschungsrat neu bestellt

Die ÖAW freut sich auf die Fortsetzung der bisher schon sehr guten Zusammenarbeit mit dem neu formierten Rat für Forschung und Technologieentwicklung.

03.07.2015

Der österreichische Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFTE) wird neu konstituiert: Neben dem Vorsitzenden Hannes Androsch und dem Genetiker Markus Hengstschläger, die dem Beratungsorgan bereits bisher angehörten, werden sechs neue Mitglieder ab Herbst ihre Expertise zur Verfügung stellen.

Neue Ratsmitglieder

Die ÖAW begrüßt alle neu entsandten Mitglieder sehr herzlich, darunter Helga Nowotny, die kürzlich zum Ehrenmitglied der Akademie gewählt wurde. Zum Start der neuen Funktionsperiode am 6. September ebenfalls neu im RFTE vertreten sind Infineon-Österreich-Chefin Sabine Herlitschka, der Unternehmer und Investor Hermann Hauser, der Direktor des Institute of Innovation Research der University of Manchester Jakob Edler,  ferner die ehemalige Direktorin der Schweizerischen Kommission für Technologie und Innovation Klara Sekanina  und Sylvia Schwaag-Serger, Direktorin für internationale Angelegenheiten der schwedischen Innovationsagentur Vinnova. 

„Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung ist eine wichtige Stimme für die Wissenschaft in Österreich“, betont Anton Zeilinger. „Ich gratuliere allen neuen Mitgliedern dieses Beratungsgremiums, das sich konsequent auch für die Stärkung der Grundlagenforschung innerhalb der Innovationskette einsetzt“, so der ÖAW-Präsident.

Stimme für die Wissenschaft

Der RFTE erarbeitet – neben seinen beratenden Funktionen für die Bundesregierung und Landesstellen – unter anderem Vorschläge für langfristige Strategien im Bereich Forschung und Technologie sowie für die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Er gibt darüber hinaus Empfehlungen für eine Stärkung Österreichs in internationalen Forschungs- und Technologiekooperationen ab. Die stimmberechtigten Mitglieder des achtköpfigen Rates werden für die Funktionsdauer von fünf Jahren vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) bestellt.