07.05.2019

Flugzeugabsturzstellen aus dem Krieg im Fokus der Bioarchäologie

Die Bioarchäologin Johanna Kranzbühler berichtet in einem Vortrag an der ÖAW über Flugzeugabsturzstellen des Zweiten Weltkriegs vor. Ziel ihrer Arbeit ist es, mit bioarchäologischen Methoden zur Klärung des Absturzhergangs und des Umgangs mit etwaigen menschlichen Überresten beizutragen.

© Johanna Kranzbühler
© Johanna Kranzbühler

Die Erforschung von Flugzeugabsturzstellen ist als Teil der Weltkriegsarchäologie verstärkt in den Fokus der Archäologie gerückt, da die Überlieferung dieser Zeitspanne noch Lücken aufweist. Diese zu schließen ist Teil der bioarchäologischen Arbeit von Johanna Kranzbühler von der Firma „Skelettanalysen“, die mit der hessenARCHÄOLOGIE am Landesamt für Denkmalpflege Hessen kooperiert.

Auf Einladung des Österreichischen Archäologischen Instituts der ÖAW gibt sie im Rahmen der Vortragsreihe „Neue Bioarchäologische Forschungen“ Einblick in ihre Arbeit. Unter dem Titel „Die Archäologische Erforschung von deutschen Flugzeugabsturzstellen aus dem Zweiten Weltkrieg“ berichtet sie über ihre Forschungsschwerpunkte: Sie bewertet die Erhaltungsbedingungen im Boden, sucht nach Hinweisen zum jeweiligen Absturzhergang und stellt sich der Frage nach der anthropologischen Herangehensweise an etwaige menschliche Überreste.

Einladung

 

Termin:
7. Mai 2018, 18:30 Uhr

Ort:
Universität Wien, Institut für Ägyptologie, Hörsaal 6
Franz Klein-Gasse 1, Hochparterre
1190 Wien

Kontakt:
Mag. Astrid Pircher
Tel: +43 1 4277- 27104 
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW

 


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