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Fibeln mit Bernsteinbesatz

Die Archäologin Nunzia Laura Saldalamacchia (Universität Innsbruck) präsentiert luxuriöse Schmuckstücke der Eisenzeit.

17.06.2015
Bild: Nunzia Laura Saldalamacchia

In der Eisenzeit kamen im Alpen-Donau-Adria-Raum luxuriöse Fibeln mit Bernsteinbesatz kamen in Mode. Davon zeugen reich ausgestatteten Gräber von Frauen, aber auch Funde aus dem sakralen Bereich. Produktionszentren gab es über Mitteleuropa verstreut, eines für qualitativ hochwertige Fibeln ließ sich beispielsweise in Verucchio (Provinz Rimini) identifizieren. In engem Zusammenhang damit ließen sich  in aktuellen Studien überregionale Austauschsysteme sowohl für die Ausgangmaterialien als auch die fertigen Fibeln nachweisen.

Auf Einladung des ÖAW-Instituts für Orientalische und Europäische Archäologie spricht Nunzia Laura Saldalamacchia über ihre neuen Erkenntnisse zur Konnotationen der luxuriösen Fibeln mit Bernsteinbesatz: Welche Hinweise geben sie zum sozialen Status oder zur politischen Funktion der Träger/innen? Oder: Was bedeuten die Fibeln im ideologischen, religiösen aber auch im wirtschaftlichen Zusammenhang?

Weitere Informationen

 

Termin:
17. Juni 2015, 17:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Seminarraum
Postgasse 7/1/11
1010 Wien

Kontakt: Dr. Angela Schwab   xxx
Institut für Orientalische und Europäische Archäologie - OREA 
T +43 1 51518-6101