Katastrophale Zeitenwende oder logischer Schlusspunkt einer absehbaren Entwicklung? Die Interpretationen zum Untergang der Habsburgermonarchie gehen auch 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges weit auseinander. Für die Nachfolgestaaten der Donaumonarchie geht es bei dieser Frage nicht nur um eine wissenschaftliche Debatte - sondern um die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit.
Das Symposion "Bewältigte Vergangenheit? Die nationale und internationale Historiographie zum Untergang der Habsburgermonarchie" setzt sich daher zum Ziel, das Ende der Habsburgermonarchie und dessen wissenschaftliche Beurteilungen von unterschiedlichen, nationalen wie internationalen Blickwinkeln zu beleuchten. Von der Demokratisierung Mitteleuropas über die Frage der Kriegsschuld bis hin zur Konstruktion der Nachfolgestaaten werden internationale Forscher dabei unterschiedlichste Aspekte untersuchen.
Das Symposion wird veranstaltet vom ÖAW-Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dem Militärhistorischen Beirat der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport und der Landesverteidigungsakademie.
Termin:
7. bis 9. Mai 2014
Ort:
7. und 8. Mai:
Stiftskaserne, Stiftsgasse 2A, 1070 Wien
9. Mai:
Theatersaal
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien
Kontakt:
Vera Machat
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung
Strohgasse 45/2/4, 1030 Wien, Austria
Tel.: +43/1/515 81-7300
vera.machat(at)oeaw.ac.at