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Die Theorie zur Zirkulation medizinischen Wissens

Der Sozialanthropologe Laurent Pordie fokussiert auf die Strukturen therapeutischer Versorgung in Indien - vor allem dort, wo ausländisches Interesse auf Klientel vor Ort trifft.

05.03.2015

Medizinisches Wissen zirkuliert weltweit – und ist dennoch nicht immer verfügbar. Der französische Sozialanthropologe und ausgebildete Pharmazeut, Laurent Pordie, nähert sich dieser Thematik von einer theoretischen Perspektive. Er untersucht Verortung von Netzwerken, Zirkulation und Stillstand am Beispiel  transnationaler Produktion von medizinischem Wissen und Praxis, sowie am Beispiel therapeutischer Reisen. Laurent Pordie ist wissenschaftlich sowohl in Frankreich als auch im (süd-)asiatischen Raum zu Hause.

Bei seinem Gastvortrag am ÖAW-Institut für Sozialanthropologie spricht er zum Thema “The Nodal Points of Transnational Bionetworking”. Er fokussiert dabei auf räumliche und zeitliche Strukturen der therapeutischen Versorgung in Indien, insbesondere darauf, wo ausländisches Interesse auf Klientel vor Ort trifft.

Weitere Informationen

 

Termin:
5. März 2015, 16:00 Uhr

Ort:
Institut für Sozialanthropologie
Seminarraum
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
Mag.a Odile Kommer
Institut für Sozialanthropologie
T +43 1 51581-6450