Die wohl folgenreichsten Ereignisse im Lauf der Evolution waren die explosionsartige Zunahme von Tierarten im Kambrium und - viel später - die Entwicklung der Sprache. Erstere beflügelte die Entwicklung von intelligentem Leben, zweitere erlaubte uns Menschen darüber zu sprechen und unser selbst bewusst zu werden. Im Gegensatz zu manchen Wissenschaftlerkollegen vertritt Simon Conway Morris, Paläobiologe von der Universität Cambridge, die Ansicht, dass die Entfaltung hin zu komplexen Lebewesen bereits sehr früh richtungsweisend angelegt war.
In seiner Eduard Suess Lecture wird Simon Conway Morris darlegen, warum nicht allein geologische und andere Zufälle zu intelligenten Wesen führten. Eines der Indizien sei, dass sich biologische Merkmale, die zum Menschen geführt haben, mehrmals unabhängig voneinander entwickelt haben. Ob eine Entwicklung auch in außerirdischen Gefilden stattgefunden haben könnte, wird der ausgewiesene Experte der kambrischen Fauna ebenfalls erörtern.
Moderation: wM Werner Piller
Termin:
25. März 2015, 18:15 Uhr
Ort:
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Kontakt:
Dr. Marianne Baumgart
Koordination Kommissionen/Mitglieder
T +43 1 51581-1290