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Das prähistorische Jade-Phänomen

Vortrag von Michael Brandl über einst heiß begehrte Mineralien

04.06.2014

Glänzend, selten, kostbar: Was Schmuckliebhabern heute aus Halsketten oder Ringen entgegenschimmert, wurde schon vor Jahrtausenden als begehrtes Material für Pretiosen aller Art eingesetzt: Jade, oder genauer  Jadeit und Nephrit, galt schon in prähistorischen Gesellschaften als ebenso begehrt wie vielseitig einsetzbar.

Wie groß die Beliebtheit dieser Gesteinsarten und wie unterschiedlich deren Anwendungsbereiche waren, verdeutlichen archäologische Funde der jüngeren Vergangenheit: So wurde Jade in den prähistorischen Gesellschaften selbst für die Herstellung von Gegenständen wie Beilklingen eingesetzt, die auch über große Distanzen transportiert wurden.

In seinem Vortrag „Die Bedeutung von Jadeit und Nephrit in der Urgeschichte“ begibt sich Michael Brandl vom ÖAW-Institut für Orientalische und Europäische Archäologie auf die Spuren dieser besonderen Gesteinsarten. Und zeigt dabei, wie bedeutend und weitreichend das prähistorische Jade-Phänomen war.  

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