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Aussagekräftige Personennamen

Ein Workshop widmet sich der Interpretation iranischer Namen, die von Jahrtausende alten Kulturkontakten quer durch Eurasien zeugen.

11.12.2015
Bild: Wikimedia/Public Domain
Altpersische Inschrift

Iranische Personennamen sind eine vielschichtige Erkenntnisquelle. Sie liefern linguistische und kulturhistorische Informationen, die über die reine Bezeichnung einer Person weit hinausgehen und bis in eine Zeit lange vor der Entstehung des altpersischen Reichs zurückreichen. Noch dazu ist der altiranische Wortschatz zu einem großen Teil in Form von Personennamen überliefert. Zusammen mit der Überlieferung der Namen in anderen Sprachen geben sie Auskunft über Kontakt und Austausch zwischen den Kulturen. Diese reiche historische Quelle wird an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im „Iranischen Personennamenbuch“, einem ständig erweiterten mehrbändigen Werk, gefasst.

Auf Einladung des ÖAW-Instituts für Iranistik diskutieren internationale Expert/inn/en der Namenforschung die  aktuell bearbeiteten Bände im Lichte der  iranischen, griechischen, armenischen und vergleichenden indogermanischen Sprachwissenschaft. Beim Workshop „Problems of Iranian Onomastics“ wird der Bogen von Inschriften der Parther bis hin zu iranischen Namen in manichäischen, byzantinischen oder armenischen Texten gespannt.

Programm

Mehr zum Thema:  „An den Namen werdet ihr sie erkennen“ – österreichisches Know-how in der Iranistischen Lexikographie



 

Termin:
11. Dezember 2015, 10:00 Uhr

Ort:
ÖAW-Institut für Iranistik
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
iran.office(at)oeaw.ac.at
Tel: +43 1 51581-6500
Institut für Iranistik - IFI