Bei den diesjährigen START-Preis-Vergaben erhielten gleich mehrere ÖAW- Nachwuchswissenschaftler/innen wichtige Auszeichnungen für ihre Forschungsarbeiten: Marcus Huber vom ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation Wien, Benjamin Peter Lanyon vom ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation Innsbruck und die ÖAW-APART-Stipendiatin Kristina Stoeckl vom Institut für Politikwissenschaft Universität Wien wurden in das START-Programm aufgenommen – eine Anerkennung, die zugleich mit Fördergeldern von bis zu 1,2 Millionen Euro pro Forschungsprojekt verbunden ist.
Gemäß den Zielen des vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF ausgeschriebenen START-Programms werden die drei Jungwissenschaftler/innen ihre jeweiligen Forschungsprojekte finanziell abgesichert planen und umsetzen können. Marcus Huber wird sich im START-Programm mit "The Role of Quantum Information in Thermodynamics" befassen, quantenphysikalische Forschungen betreibt auch Benjamin Peter Lanyon zum Thema "Quantum Frequency Conversion for Ion-Trap Quantum Networks". Die Politologin Kristina Stoeckl, die 2012 für ihr Forschungsprojekt „Orthodox Christianity and Politics: Multiple Secularisms, Liberal Norms and Traditional Religion” ein APART-Stipendium der ÖAW erhielt, wird im START-Programm nun "Post-secular Conflicts" untersuchen.
Für die ÖAW bedeutet diese von einer unabhängigen internationalen Expert/inn/enjury getroffene Wahl eine Bestätigung ihrer vielfältigen Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: So stehen beispielsweise derzeit sieben Programme zur Verfügung, in denen Stipendien vergeben werden. Jungforscher/innen, die bereits ein Drittel aller ÖAW-Beschäftigten ausmachen, finden an den Forschungseinrichtungen zudem Rahmenbedingungen vor, die eine durchgängige und planbare wissenschaftliche Laufbahn ermöglichen.