150 Jahre Konfliktgeschichte in Ostmittel- und Südosteuropa: Der Historiker Arnold Suppan vermittelt in seinem 2013 im ÖAW-Verlag erschienen Werk „Hitler – Beneš – Tito“ die Fakten, Entwicklungsstränge, Zusammenhänge und Hintergründe auf breitester internationaler Quellen- und Literaturbasis. Für die umfassende Analyse und Darstellung der ethnisch-nationalen Auseinandersetzungen wurde Arnold Suppan am 12. Dezember 2014 vom Rektor der Jagiellonischen Universität in Krakau und der Polnischen Historischen Gesellschaft mit dem Wacław Felczak – Henryk Wereszycki Hauptpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wird seit 2001 von der Historischen Fakultät der Jagiellonischen Universität in Krakau und der Polnischen Historischen Gesellschaft, Abteilung Krakau, für das beste Buch zur Geschichte Ostmittel- und Südeuropas im 19. und 20. Jahrhundert vergeben.
Der Hauptpreis wird abwechselnd polnischen und ausländischen Historikern/innen – heuer ÖAW-Mitglied Suppan – zugesprochen. Für 2014 waren elf Publikationen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Ungarn, Tschechien und Österreich nominiert.
Der Wacław Felczak – Henryk Wereszycki -Preis
Der Stifter des Preises ist der bekannte Krakauer Verlag „Wydawnictwo Literackie“. Die beiden Patrone des Preises waren Professoren der Jagiellonischen Universität, die sich mit der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts beschäftigten. Prof. Wereszycki verfasst bekannte Bücher zu den Teilungen Polens, zu den diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland, Russland und Österreich im 19. Jahrhundert, zur Geschichte Österreichs und zur Nationalitätenfrage in der Habsburgermonarchie. Prof. Felczak veröffentlichte Synthesen zur Geschichte Ungarns und der Südslawen.
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Hitler – Beneš – Tito
Konflikt, Krieg und Völkermord in Ostmittel- und Südosteuropa
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2013
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