02.11.2020

Abschied von Burghilde Hunger

Die ÖAW trauert um die Kuratorin der Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta-Stiftung, die im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Burghilde Hunger unterstützte wesentlich die Förderung junger Wissenschaftler/innen durch die Akademie.

Burghilde Hunger bei einem Festakt zur feierlichen Unterzeichnung der Fördervereinbarung mit der ÖAW Ende 2017.
Burghilde Hunger bei einem Festakt zur feierlichen Unterzeichnung der Fördervereinbarung mit der ÖAW Ende 2017. © ÖAW/Elia Zilberberg

Burghilde Hunger, die Kuratorin der Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta-Stiftung, ist am 20. Oktober im Alter von 77 Jahren verstorben. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) trauert um eine engagierte Unterstützerin der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung. Mit der von ihr kuratierten Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta-Stiftung werden jungen Talente auf ihrem Karriereweg in der Wissenschaft unterstützt.

Seit 2018 werden die Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta-Preise in einem kompetitiven Verfahren und nach internationalen Standards an Wissenschaftler/innen in einem frühen Karrierestadium vergeben. Die Auszeichnungen sind nach dem Mediziner Johann Wilhelm Ritter von Mannagetta (1588-1666) benannt. Er war mehrmals Rektor der Universität Wien und Leibarzt der Kaiser Ferdinand II., Ferdinand III. sowie Leopold I.

1661 richtete Mannagetta eine Familienstiftung ein, die bis heute besteht und der Akademie für Stipendien und Preise in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin jährlich mehr als 100.000 Euro zur Verfügung stellt.

Burghilde Hunger war als eine der letzten Nachkommen des Stifters Mitglied des Kuratoriums der Stiftung. Die Akademie wird ihrer Förderin ein ehrendes Andenken bewahren.


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