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ABGESAGT: Die prunkvolle Neugestaltung Kyotos unter Ashikaga Yoshimitsu

Matthew Stavros von der Universität Sydney gibt Einblicke in Kyotos monumentale Prachtbauten aus dem späten 14. Jahrhundert, insbesondere ihre Ausgestaltung im religiösen und politischen Kontext.

23.11.2016
© Wikimedia/Public Domain
© Wikimedia/Public Domain

Ashikaga Yoshimitsu, Shogun und Zenmönch, regierte Japan im späten 14. Jahrhundert. In seiner Zeit wurde Kyotos Landschaft durch ambitionierte Bauprojekte völlig neu gestaltet.

Matthew Stavros, Historiker des frühen Japans an der Universität Sydney, hat die monumentalen Bauwerke in Japans vormoderner Hauptstadt Kyoto hinsichtlich architektonischer Originalität, materieller Kultur und Verwobenheit mit dem buddhistischen Verständnis von Herrschaft untersucht. Stavros spricht an zwei Abenden über „Monumentalism and Power in Medieval Kyoto“ – am ersten Abend im ÖAW-Gebäude in der Hollandstraße über „The Muromachi Palace“. Am nächsten Abend am Institut für Ostasienwissenschaften, Japanologie, der Universität Wien über „The Kitayama Villa“. Kitayama Villa ist ein riesiger Tempel-Palast-Komplex, in dem der Goldene Palast – heute UNESCO Weltkulturererbe – eingebettet war. Dieses Areal prunkvoller Monumente erinnert an eine imperiale Hauptstadt chinesischen Stils und bringt insbesondere den von Ashikaga Yoshimitsu geförderten Kontakt mit dem chinesischen Festland zum Ausdruck.

Weitere Informationen

 

 

Termine:
1. Teil: 23. November 2016, 17:30 Uhr
2. Teil: 24. November 2016, 18:30 Uhr

Orte:
Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Seminarraum OREA
Hollandstraße 11–13, 5. Stock,
1020 Wien

Campus der Universität Wien, Institut für Ostasienwissenschaften, Japanologie, Seminarraum 1
Spitalgasse 2, Hof 2
1090 Wien

Kontakt:
Katharine Anne Apostle , B.A. 
Tel: +43 1 51581-6401
Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW