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1914 - 2014 – Der lange Atem der Geschichte

ÖAW-Veranstaltungsserie zum Ersten Weltkrieg

13.05.2014

Heuer jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Oft als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts beschrieben oder als Beginn eines dreißigjährigen europäischen „Bürgerkriegs“, als „zwingend“ ebenso wie als „unglückliche Verkettung“ betrachtet, wirkt er bis heute nach. Im Rahmen einer Veranstaltungsserie nähert sich die Österreichische Akademie der Wissenschaften seinen Gründen, seinem Verlauf und seinen Verwerfungen.

So diskutierten am 26. Mai Michael Gehler, Direktor des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, Kerstin Jobst, Andreas Kappeler, Wolfgang Mueller und Thomas Rappatz zu dem Thema: „Russland- Ukraine – Historisches Verhältnis, aktueller Konflikt, internationaler Kontext.

Am 11. Juni war der Historiker Christopher Clark in der Akademie zu Gast und sprach über seine Arbeit und seine umfassende Darstellung der Julikrise 1914, den Bestseller „Die Schlafwandler“.

Der Politologe Herfried Münkler, Autor von „Imperien. Die Logik der Weltherrschaft“ und „Der Große Krieg. Die Welt 1914 bis 1918“ analysiert am 14. Juli Ursachen, Verlauf und Ergebnisse des Ersten Weltkriegs.

Die „Urkatastrophe“ als mediales Phänomen beleuchtet ein Symposium des ÖAW-Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen am 25. November.

Und der Weltkrieg, der bleibt Thema…