
Matej Ďurčo leitet die Einheit Digital Humanities Forschung & Infrastruktur des ACDH.
Seit 2002, noch während seines Informatikstudiums an der Technischen Universität Wien, arbeitete er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften an der Entwicklung von korpuslinguistischen und texttechnologischen Anwendungen. Seit 2009 beteiligte er sich am Aufbau der österreichischen Forschungsinfrastrukturen für digitale Geisteswissenschaften, sowie der paneuropäischen Forschungsinfrastrukturen CLARIN und DARIAH, sowohl auf österreichischer als auch auf europäischer Ebene. Seit 2014 war er eine der Schlüsselfiguren bei der Gründung und dem Aufbau des Instituts.
Von Anfang war er verantwortlich für die Infrastruktur-Agenda des Instituts und koordinierte die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen für die zahlreichen Projekte des Instituts und seiner Kooperationspartner. Neben dem Aufbau technischer Infrastrukturen ist sein Hauptanliegen der soziale Aspekt, der Austausch von Wissen und die Rolle als Dolmetscher zwischen geisteswissenschaftlicher Forschung und der technischen Welt, um gegenseitiges Verständnis zu gewährleisten und optimale Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse der Forschenden zu finden.
Seit November 2022 ist er auch als Chief Technology Officer (CTO) des europäischen Forschungsinfrastrukturkonsortiums DARIAH tätig.
Publikationen
- A Puzzle in 4D: Archiving Digital and Analogue Resources of the Austrian Excavations at Tell el-Daba, Egypt. / Aspöck, Edeltraud; Hiebel, Gerald; Kopetzky, Karin et al.
Old Excavation Data. What Can We Do? Proceedings of the Workshop held at 10th ICAANE in Vienna, April 2016.. Vienna: Austrian Academy of Sciences Press, 2020. S. 79-100 (Oriental and European Archaeology Series 16). - Phonotaktische versus morphonotaktische Konsonantengruppen im Slowakischen und Deutschen: Eine kontrastrive korpuslinguistische Untersuchung. / Hliničanová, Miroslava; Ďurčo, Matej; Mörth, Karlheinz et al.
Digitale Methoden der Korpusforschung in Österreich (= Veröffentlichungen zur Linguistik und Kommunikationsforschung Nr. 30). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2017. S. 159-178. - AMC (Austrian Media Corpus) - Korpusbasierte Forschungen zum österreichischen Deutsch. / Ransmayr, Jutta; Mörth, Karlheinz; Ďurčo, Matej et al.
Digitale Methoden der Korpusforschung in Österreich (= Veröffentlichungen zur Linguistik und Kommunikationsforschung Nr. 30). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2017. S. 27-38. - Linking Instead of Lemmatising. 2017. Enriching the TUNICO Corpus with the Dictionary of Tunis Arabic. / Mörth, Karlheinz; Schopper, Daniel; Siam, Omar et al.
Tunisian and Libyan Arabic Dialects: Common Trends - Recent Developments - Diachronic Aspects. Zaragoza: Prensas de la Universidad de Zaragoza, 2017. S. 219-238. - Research Data Workflows: From Research Data Lifecycle Models to Institutional Solutions. / Wissik, Tanja; Ďurčo, Matej; Smedt, De (Herausgeber:in).
Selected Papers from the CLARIN Annual Conference 2015, October 14–16, 2015, Wroclaw, Poland. Linköping: Linköping University Electronic Press, 2016. S. 94-107. - Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. Unter Mitarbeit von Juliane Fink, Andreas Gellan, Lorenz Hofer, Karina Schneider-Wiejowski, Sandra Suter, Jakob Ebner, Manfred M. Glauninger, Andrea Kleene, Matej Ďurčo, Sara Hägi, Jörg Klinner, Ioan Lăzărescu, Marie-Anne Morand, Gudrun Salamon, Joachim Steffen, Heidy Suter und Bertold Wöss. / Ammon, Ulrich (Herausgeber:in); Bickel, Hans (Herausgeber:in); Lenz, Alexandra N (Herausgeber:in) et al.
Berlin/Boston: Walter de Gruyter, 2016.
