
... ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Prae-Doc) an der Forschungsstelle Thomas Bernhard in der Abteilung Literaturwissenschaft & Printkulturforschung.
Sein Promotionsprojekt am Institut für Germanistik der Universität Wien befasst sich aus feldsoziologischer Perspektive mit der Polemik im literarischen Feld Österreichs und trägt den Arbeitstitel: Polemik zwischen Autonomie und Heteronomie. Thomas Bernhard – Elfriede Jelinek – Werner Kofler – Stefanie Sargnagel.
Weitere Forschungsinteressen liegen im Bereich der österreichischen Literatur seit dem 19. Jahrhundert, derzeit v.a. zu Polemik und Satire (insbes. Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek), zum Wiener Vorstadttheater (insbes. Johann Nestroy, Ludwig Anzengruber), zur Literatur- und Kultursoziologie (insbes. Pierre Bourdieu), zum Volksstück des 20. Jahrhunderts, zur Nachkriegsliteratur und (Anti-)Heimatliteratur.
Bevor er ans ACDH kam, studierte Daniel Milkovits Germanistik und Lehramt in den Fächern Deutsch und Spanisch an der Karl-Franzens-Universität Graz sowie Austrian Studies an der Universität Wien. Daneben war er studentischer Mitarbeiter im Forschungs- und Lehrbetrieb an den Instituten für Germanistik und Romanistik der Karl-Franzens-Universität Graz sowie studentischer Mitarbeiter bzw. Universitäts-Projektassistent im FWF-Projekt Corona Fictions. On Viral Narratives in Times of Pandemics (P 34571-G) am Institute of Interactive Systems and Data Science (ISDS) der Technischen Universität Graz.
Publikationen
- „Es grüßt der sogenannte richtige Herr Bernhard“: Thomas Bernhards transmediale Selbstinszenierung. / Milkovits, Daniel; Wolf, Norbert Christian.
„Dem Stumpfsinn die Geisteskappe aufsetzen“: Thomas Bernhard heute. Hrsg. / Bernhard Fetz; Katharina Manojlovic; Juliane Werner. Wien: Zsolnay, 2026. S. 311-320 (Profile; Band 34). - „Ist alles ein großes Theater“: Kunstfiguren und Autorpersonae als Potenziale für die Literatur- und Mediendidaktik. / Milkovits, Daniel; Höfler, Elke.
Kunstfreiheit und ihre Grenzen: Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven. Hrsg. / Anke Christensen; Maike Schmidt. Frankfurt a. M.: Wochenschau, 2026. S. 185-200. - Stubenhockers Dorfgänge: Ludwig Anzengrubers Theaterpoetik des Ruralen. / Milkovits, Daniel.
Die Entgrenzung des Ruralen: Transformationen von Ländlichkeit und ländlichen Räumen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Hrsg. / Willi W. Barthold; Christian Hißnauer; Christian Prunitsch; Claudia Stockinger. Bielefeld: transcript, 2025. S. 65-90 (Rurale Topografien; Band 21). - „wenn die steiermark zerfällt, zerfällt österreich“: Reinhard P. Gruber als Sprach- und Ideologiekritiker. / Milkovits, Daniel.
Sprachkritik und Sprachzweifel in der österreichischen Literatur. Hrsg. / Stephanie Blum. Berlin: Frank & Timme, 2024. S. 83-103 (Literaturwissenschaft; Band 114). - So viel zu lesen, so wenig Zeit: Lesen, Leistung und Literaturwissenschaft im 21. Jahrhundert. / Milkovits, Daniel; Höfler, Elke.
Organisierte Halbbildung: Studieren 25 Jahre nach der Bologna-Reform. Hrsg. / Clara Gutjahr; Lisa Marie Münster; Lukas Geisler; David Morley; Moritz Richter. Bielefeld: transcript, 2024. S. 371-379 (Zukunft der Hochschule; Band 3). - [Wenn Graz zerfällt, zerfällt die österreichische Literatur]. / Milkovits, Daniel.
GRAZ: Momente der Literatur: Eine Umfrage anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Literaturhauses Graz. Hrsg. / Klaus Kastberger; Agnes Altziebler; Irene Hetzenauer; Elisabeth Loibner. Wien: Lehner, 2023. S. 48. - Editorik beginnt in der Schule? Ein essayistischer Weckruf am Beispiel von originalsprachlichen Abdrucken mittelalterlicher Texte in rezenten österreichischen Schulbüchern. / Hofmeister, Wernfried; Milkovits, Daniel.
in: editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaft, Jahrgang 36, 10.03.2023, S. 116-135.
