CSIR - Corpus signorum imperii romani: Die römischen Steindenkmäler von Carnuntum


Projektleitung: G. Kremer

Seit dem Erscheinen der ersten CSIR-Bände zu Carnuntum zwischen 1967 und 1970 sind die Denkmalbestände durch Neufunde bedeutend vermehrt und die Anforderungen an ein Corpuswerk wesentlich erweitert worden. 

Durch die wissenschaftliche Neubearbeitung des CSIR Carnuntum soll einerseits die Bestandsaufnahme der Steindenkmäler aktualisiert und vervollständigt, andererseits eine interdisziplinäre Auswertung dieser Quellengattung vorgenommen werden. 

Die Ergebnisse werden in Form gedruckter Publikationen und digitaler Datensammlungen publiziert.


Steindenkmäler und Steingewinnung im Raum Carnuntum - Vindobona

Interdisziplinäre Auswertung einer archäologischen Fundgattung
Austrian Science Fund (FWF): P 26362-G21 (2014-2018)

In Fortsetzung des vom FWF bis 2018 geförderten Projektes zur Steingewinnung im Raum Carnuntum – Vindobona (CarVin) werden laufend interdisziplinäre Forschungsergebnisse in das CSIR-Vorhaben integriert. In Kooperation mit den beteiligten Projektpartnern erfolgt die Erweiterung und Auswertung der bereits erzielten Ergebnisse zu den in der Antike verwendeten lokalen und regionalen Lithotypen. Ziel ist die übergreifende kulturhistorische Darstellung der Aktivitäten rund um den Abbau und die Verwendung von Stein in Nordwestpannonien und die Verknüpfung mit Daten und Ergebnissen der Transport-, Wirtschafts- und Kunstgeschichte dieses Raums.

UNTERSUCHUNGEN ZU FARBFASSUNGEN AN RÖMERZEITLICHEN STEINDENKMÄLERN AUS CARNUNTUM

Seit Langem ist man sich der ursprünglichen Polychromie der antiken Steindenkmäler der römischen Provinzen bewusst und bestrebt, die vorhandenen Überreste der Farbfassungen zu dokumentieren und zu konservieren. Durch Kombinieren und Experimentieren mit verschiedenen technischen und naturwissenschaftlichen Methoden der Analyse und der Visualisierung soll die Einbeziehung dieses Aspektes im Rahmen des CSIR ermöglicht werden.