Fr, 03.05.2024 17:00

Die übermenschliche Kaiserin Jingū

Die Religionswissenschaftlerin Emily B. Simpson präsentiert auf Einladung des Instituts für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens ihre Forschungen über die unheimlichen Körper der Kaiserin Jingū in spätmittelalterlichen Erzählungen.

Hachimangū tsūengi (15. Jh), Yura Minato Hachiman Shrine © Universität Heidelberg

Über die mythische japanische Kaiserin Jingū gibt es zahlreiche Legenden, die sich über die Jahrhunderte entwickeln und von außergewöhnlichen Fähigkeiten der Kaiserin handeln und mit Geschichten von Gottheiten verwoben sind.

Auf Einladung des Instituts für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens präsentiert die Religionswissenschaftlerin Emily B. Simpson ihre Forschungen über Vergöttlichung und Weiblichkeit in spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Erzählungen der Kaiserin Jingū. In "Uncanny divine bodies in Late Medieval narratives of empress Jingū" wird Simpson erörtern, wie und warum die beteiligten Shinto-Gottheiten (kami) mit physischen Merkmalen des Unheimlichen als Zeichen ihrer göttlichen Natur ausgestattet wurden. Simpson wird zudem die japanischen Beispiele mit Theorien der Religionswissenschaft in Beziehung setzen, die eine Verbindung zwischen dem Unheimlichen und dem Heiligen postulieren.

Emily B. Simpson ist Assistenzprofessorin an der Abteilung für Religionswissenschaft der Wake Forest University. Ihr Forschungsinteresse gilt der Entstehung und Struktur japanischer Gottheiten, der Überschneidung von Religion und Geschlecht sowie der Rolle von Erzählungen in religiösen Diskursen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Japan.

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Anmeldung für die Teilnahme vor Ort bis 1. Mai an office.ikga(at)oeaw.ac.at

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Informationen

 

Termin:
3. Mai 2024, 17:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock, Raum 3A
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

und via Zoom:

Zoom-Registrierungs-Link

Kontakt:
office.ikga(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-6400 und -6401
Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW