Fr, 28.04. – 29.04.2023

»Schicksale antiker griechischer Keramik: Neue Erkenntnisse zu Produktion, Handel und Gebrauch«

Workshop | Wien

 

Fragment einer spätprotokorinthischen Oinochoe mit Schuppenmuster (Universität Wien, Archäologische Sammlung, Inv. 1205; Foto Kristina Klein)
»Schicksale antiker griechischer Keramik: Neue Erkenntnisse zu Produktion, Handel und
Gebrauch«

In den vergangenen Jahren sind – auch für die griechische Vasenforschung – archäometrische Untersuchungen auf naturwissenschaftlicher Grundlage immer wichtiger geworden. Darüber sollte aber nicht vergessen werden, dass das Gefäß selbst viele wichtige Informationen zu seiner Herstellung und Verwendung, zu seinem Handel und späteren Schicksal trägt, die erst einmal gesehen und erkannt werden müssen. Dies ist eine der klassischen Aufgaben jedes CVA-Bearbeiters, aber auch aller Archäologinnen und Archäologen sowie Restauratorinnen und Restauratoren, die mit antiker Keramik in Universitätssammlungen, in Museen oder auf Grabungen arbeiten. Diesem wichtigen Aspekt der Vasenforschung ist der geplante Workshop gewidmet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse dienen der Erweiterung unseres Detailwissens von der Herstellung antiker Gefäße im Rahmen der ›chaîne operatoire‹, was den Vasenforschern wiederum die Möglichkeit bietet, die größeren Zusammenhänge besser zu verstehen.

Folgende Aspekte sollen bei diesem Workshop Beachtung finden: die Vorbereitung des Tonmaterials, das Drehen der Gefäße einschließlich Abdrehen und Garnieren, der Bemalungsvorgang mit der figürlichen und ornamentalen Dekoration, der Brennvorgang, das Nachbearbeiten, am Objekt erkennbare Aspekte des Handels sowie das spätere Schicksal von der Antike bis zur Neuzeit.

Wir freuen uns auf Vorschläge zu Referaten und Wortbeiträgen, ausdrücklich zu work in progress, bis zum 31. Jänner 2023.
Weitere Einzelheiten finden Sie im Call for Papers.

 

Der Workshop wird veranstaltet vom CVA-Projekt FWF 34519 »Griechische Vasen aus Wiener Universitätssammlungen für CVA«. Er ist ein Kooperationsprojekt des Österreichischen Archäologischen Instituts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Universität Wien. Das Projekt wird die Kosten für Anfahrt und Übernachtung der aktiv Mitwirkenden übernehmen. Die Auswahl wird in der ersten Februarhälfte getroffen werden. Selbstverständlich ist auch eine Mitwirkung ohne Wortbeitrag möglich; wir bitten hier lediglich um eine formlose Anmeldung über diese E-Mail-Adresse.

Informationen

 

Termin
28. und 29. April 2023

Ort
Archäologische Sammlung der Universität Wien
Franz-Klein-Gasse 1, A – 1190 Wien

Veranstalter
ÖAW-ÖAI, Universität Wien

Kontakt
Hadwiga Schörner
Teresa Wagner
 

Call for Papers