»Geschichte der Kultivierung und Domestikation der Fruchtgehölze im westlichen Mitteleuropa«

Vortragsreihe »Neue Bioarchäologische Forschungen« (NeuBioArch)
»Geschichte der Kultivierung und Domestikation der Fruchtgehölze (Obst und Nüsse) im westlichen Mitteleuropa«
Hans-Peter Stika | Universität Hohenheim, Arbeitsgruppe Archäobotanik am Institut für Biologie, FG Molekulare Botanik (190a)
Mitteleuropa ist heute reich an hier angebauten Fruchtgehölzen, die mit Obst und Nüssen unsere Ernährung bereichern. Welche Arten sind bei uns einheimisch, welche wurden hier domestiziert oder in welcher vorgeschichtlichen oder geschichtlichen Periode eingeführt? Selbst die Beantwortung dieser Fragen zum Apfel und zur Birne ist nicht leicht. Bekanntermaßen trugen die Römer vor 2000 Jahre in ihren nördlichen Provinzen – also auch bei uns – sehr zur Ausweitung des Spektrums an Fruchtgehölzen namentlich beim Steinobst der Gattung Prunus (Zwetschgen, Pflaumen, Kirschen etc.) bei. Aber gab es auch schon davor einen Import von Obst und Nüssen? Im Mittelalter kam es zu weiteren Neuzugängen wie Quitte und Mispel.
Informationen
Termin
5. April 2022, 18.30 Uhr
Ort
online via Zoom
Teilnahmelink
Veranstalter
ÖAW-ÖAI, Bioarchäologische
Gesellschaft
Kontakt
Astrid Pircher
