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Die Bedeutung von Judentum und Konfession in der Geschichte der deutschsprachigen Ägyptologie im 19. und 20. Jahrhundert

Vortrag von Thomas L. Gertzen

18.05.2017

Der Vortrag stellt die Ergebnisse eines kürzlich am Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam abgeschlossenen, DFG-geförderten Projekts vor und beleuchtet dabei in vier Fallbeispielen die Auswirkungen konfessioneller Konflikte auf die Ägyptologie, wobei die Betrachtungen auf den gesamten ehemals deutschsprachigen Raum gerichtet sind und schließlich auch auf eine transnationale bzw. transatlantische Perspektive erweitert werden:

  • Georg Ebers und die Juden im ‚Professorenroman‘
  • Georg Steindorff – Deutscher, Jude, Amerikaner?
  • Wilhelm Spiegelberg vs. Nathaniel Reich und der Verlust ägyptologischer Professuren nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland und Österreich
  • Ludwig Borchardt vs. Hermann Junker und das DAI Kairo im verspäteten ‚Kulturkampf‘

 

OREA Seminarraum, Hollandstraße 11–13, 1020 Wien

Vortrag des Vereins Egypt & Austria in Kooperation mit OREA – Plattform Forschungsgeschichte