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Caskets of Late Antiquity: Materiality, Iconography, and Identity

Internationaler Workshop

Montag 09.11.2026 , Dauer: 2 Tage
© ÖAW-ÖAI/Niki Gail

Dieser Workshop ist im Rahmen des von der FWF geförderten Projekts »Kästchen der Spätantike. Synkretistische Bilder, rituelle Kontexte und Herstellungstechniken in einer Zeit des Wandels« (FWF P 36846-G) organisiert, das am Österreichischen Archäologischen Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt ist. Aufbauend auf der bahnbrechenden Forschung von Helmuth Buschhausen und Dorottya Gáspár bietet das Projekt die erste systematische Neubewertung spätantiker Kästchen und ihrer Ausstattung in den Donauprovinzen und benachbarten Regionen.

Der Workshop bringt Archäolog:innen, Kunsthistoriker:innen und Archäometriespezialist:innen zusammen, um diese kleinen, aber reich verzierten Objekte zu diskutieren, deren ikonografische Programme heidnische und christliche Bildsprache gegenüberstellen und einen Einblick in die religiöse Vielfalt und private Hingabe der spätrömischen Gesellschaft öffnen. Anstatt Kästchen lediglich als dekorative Artefakte zu behandeln, betrachten die Teilnehmenden sie als materiellen Beweis für Handwerkskunst, rituelle Praxis und Identität.

Basierend auf neuen Funden, Museumssammlungen und frischen analytischen Methoden präsentieren die Expert:innen die neuesten Forschungen zur Produktion, Ikonographie, Fundkontexte und Materialanalyse spätantiker Kästchen und bieten einen umfassenden und interdisziplinären Überblick über diese besondere Kategorie der spätrömischen Materialkultur.

Zum Projekt

Informationen

 

Termin
09.–10. November 2026

Orte
Tag 1 
Otto Wagner Postsparkasse, Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien, Seminarraum 2–3, 3. Stock

Tag 2
Collegium Hungaricum, Hollandstraße 4, 1020 Wien

Veranstalter
Davide Bianchi (ÖAW-ÖAI)
Márton Méhes (Collegium Hungaricum Wien)

Einladung

Kontakt
Davide Bianchi