VERSCHOBEN - Between Strikes and Memory, Stagnation and Hesitant Restoration

+++ Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Libanon und in der gesamten Region sowie der daraus resultierenden Reisebeschränkungen kann Laure Salloum leider nicht wie geplant anreisen. Aus diesem Grund wurde beschlossen, den für den 25. März geplanten Vortrag zu verschieben. Der neue Termin wird bekannt gegeben, sobald es die internationale Lage zulässt. +++
Die israelischen Angriffe auf den Libanon betrafen direkt mehrere archäologische und historische Gebiete und verursachten erhebliche Schäden an bedeutenden Wahrzeichen. Allerdings waren nicht alle beschädigten Orte ausschließlich archäologische Denkmäler. Viele von ihnen waren zugleich Teil des kollektiven Gedächtnisses und des Alltagslebens der Gemeinschaft. Dieser Vortrag konzentriert sich auf ein Beispiel: Baalbek, das antike Heliopolis. Während des Konflikts wurden Teile der römischen und arabischen Stadtmauern zerstört sowie Al-Manshiyya, ein historisches Gebäude in der Nähe des Eingangs zur römischen Stadt. Obwohl die Kämpfe weitgehend beendet sind, wurden diese Strukturen bislang nicht restauriert. Sie bleiben als physische Erinnerungen sowohl an den Krieg als auch an das langsame Tempo des Wiederaufbaus nach dem Konflikt bestehen. Der Fall von Al-Manshiyya ist besonders bedeutsam. Vor seiner Zerstörung wurde das Gebäude oft als Hindernis für das Erscheinungsbild der archäologischen Stätte angesehen. Doch nach seinem Verlust wurde deutlich, wie wichtig es für die Menschen in Baalbek war. Es war nicht nur ein Gebäude, sondern ein Ort, der mit Erinnerungen, dem Alltagsleben und der lokalen Identität verbunden war.
Informationen
Vortragsreihe
»World Archaeology Seminars - Future Archaeology: Fragile Past«
Termin
25. März 2026 | 17:30 CET
Ort
- Otto Wagner Postsparkasse, Georg-Coch-Platz 2, 1010 Wien, Seminarraum 1, 3. Stock
Veranstalter
- ÖAW-ÖAI
Anmeldung
Um eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 23.03.2026 bei Bianca D'Anna unter Maria.DAnna(at)oeaw.ac.at gebeten.
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