Schutzgebiete

Die AG Schutzgebiete befasst sich mit gesellschaftsrelevanten Forschungsfragen zu Schutzgebieten in Gebirgsräumen, wie etwa in Naturparks und Biosphärenreservaten. Sie unterstützt auch den wissenschaftlichen Austausch und die Vernetzung zwischen dem Management alpiner Schutzgebiete und den darin tätigen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern.

Die AG gibt die ISI referenzierte Zeitschrift eco.mont heraus. Diese wurde auf die Initiative des Netzwerks Alpiner Schutzgebiete (ALPARC), ISCAR (International Scientific Committee on Research in the Alps), der Österreichischen Akademie der Wissenschaft (ÖAW) und der Universität Innsbruck hin gegründet. eco.mont richtet sich an Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der verschiedensten Fachbereiche, an die Verwaltung von Schutzgebieten und an alle sonstigen Interessierten, Praktikerinnen und Praktiker, Besucherinnen und Besucher, und Lehrpersonal. Von der ISCAR Arbeitsgruppe zu Schutzgebieten (ISCAR-P), dessen Vorsitz von der AG Schutzgebiete gebildet wird und die unter anderem Teil des Redaktionskomitee von eco.mont ist, werden Vernetzungen zu Universitäten Fachhochschulen sowie Alpinen Schutzgebieten hergestellt und gefördert. Über ISCAR-P nimmt die AG bei den jährlichen ISCAR Treffen teil. ISCAR wird von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Slovenian Academy of Sciences and Arts, den Akademien der Wissenschaften Schweiz, mit irstea (la science au couer de l’environnement), dem Université Grenoble Alpes und dem Presidenza del Consiglio dei Ministri - Dipartimento per gli Affari Regionali e le Autonomie unterstützt.

Die AG ist auch im MAB-Nationalkomitee (MAB: Man and the Biosphere Programms) vertreten. Das Nationalkomitee beobachtet und analysiert die österreichische Forschungslandschaft und den Forschungsbedarf. Ebenso berät und unterstützt es die Verantwortlichen der Biosphärenparks und stellt das Bindeglied zum MAB-Sekretariat in Paris dar. Ebenso ist es für die Einreichung eines Gebietes als Biosphärenpark bei der UNESCO sowie für die Einhaltung der UNESCO-Vorgaben verantwortlich.

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