Do, 25.07. – 27.07.2019

Kurt Gödels Erbe

„Does Future Lie in the Past?“ fragt eine internationale Konferenz in Wien, die Logik, Computerwissenschaften und Physik verknüpft und von historischen Meilensteinen der Physik und der Logik in die Zukunft blickt. Ergänzt wird die Konferenz durch eine Sonderausstellung über Leben und Werk von Kurt Gödel.

© Gödel's Legacy

Vor 70 Jahren bewies Kurt Gödel, dass die Relativitätstheorie eine merkwürdige Art von Universum erlaubt: Unter bestimmten Vorrausetzungen, so konnte Gödel zeigen, ist ein Universum mit geschlossenen Weltlinien möglich, in dem die Zeit eine kreisförmige Struktur hat und Objekte irgendwann nahtlos in ihre eigene Vergangenheit zurückkehren. Somit sind Zeitreisen innerhalb der allgemeinen Relativitätstheorie denkbar.

Das Erbe Gödels, das auch sein Unvollständigkeitstheorem aus dem Jahr 1931 umfasst, mit dem Gödel den Begriff der absoluten mathematischen Wahrheit in Frage gestellt hatte, sowie das 100-Jahr-Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein, sind der Anlass für eine internationale Konferenz zum Thema „Kurt Gödel‘s Legacy: Does Future Lie in The Past?“. Zwei der Vorträge – von der Philosophin Juliet Floyd und vom Mathematiker und Kosmologen John D. Barrow von der Cambridge University – und eine Sonderausstellung über Leben und Werk von Kurt Gödel wenden sich an ein öffentliches Publikum. Die Konferenz wird organisiert von der KURT GOEDEL SOCIETY, unterstützt Universität Wien, ÖAW, der Forschungsplattform TURIS, dem Vienna Center for Logic and Algorithms an der TU Wien, dem Department Vienna Circle und der Vienna Circle Society.

Zur Konferenzwebsite

Informationen

 

Termin:
25. bis 27. Juli 2019

26. Juli, 17:00 Uhr: Juliet Floyd:
„In and Out of Mind: Wittgenstein and Gödel, Post and Turing“
26. Juli, 18:30 Uhr: John D. Barrow:
„Wolfgang Rindler in Memoriam“

Ort:
Universität Wien, Großer Festsaal
Universitätsring 1
1010 Wien