Do, 23.05. – 24.05.2019

Bronzezeit-Metallurgie

Neue Erkenntnisse zur Metalltechnologie in der Mittleren und Späten Bronzezeit in Europa stehen bei den diesjährigen Urnenfelderkultur-Gesprächen an der ÖAW im Zentrum der Diskussionen. Besonders spannend sind dabei Analyseergebnisse, die Rückschlüsse auf den sozialen Kontext damaliger Gesellschaften erlauben.

Kupererz aus Kreševo, Bosnien-Herzegowina © M. Gavranović
Kupererz aus Kreševo, Bosnien-Herzegowina © M. Gavranović

Neue Analysemethoden machen es möglich, die prähistorische Metallgewinnung bis hin zum Fernhandel mit Metallprodukten im kulturellen Kontext besser zu verstehen. Auch am Institut für Orientalische und Europäische Archäologie der ÖAW ist Metallurgie in der Bronzezeit ein heißes „Eisen“.

Im Rahmen der alljährlichen Urnenfelderkultur-Gesprächen lädt das Institut in Kooperation mit dem Institut für Archäologie (VIAS) der Universität Wien, ein, die neuesten Erkenntnisse zur Metallurgie in der Mittleren und Späten Bronzezeit im Gebiet der Urnenfelderkultur sowie in zeitgleichen anderen Kulturen Europas zu diskutieren. Ziel des Workshops „Bronze Age Metallurgy: Production – Consumption – Exchange“ ist es, die technologischen und sozialen Prozesse besser zu verstehen, die zum Verflechten von Metallurgie-Knowhow in Europa geführt haben. Der thematische Bogen spannt sich von der Gewinnung und Verarbeitung von Kupfer, über die Verteilung von Rohmetallen bis hin zum Gebrauch und der Funktion der Metallobjekte.

Weitere Informationen

Anmeldung bei mario.gavranovic(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
23. bis 24. Mai 2019

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Hollandstraße 11–13, 1. Stock, Vortragssaal
1020 Wien

Kontakt: 
Dr. Angela Schwab
T: +43 1 51581-6101  
Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA) der ÖAW

 

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