15.11.2016

Risikoreiche Risikokommunikation

Die Ernährungsexpertin der AGES, Ingrid Kiefer, analysiert beim ITA-Seminar die Diskrepanzen in der Risikowahrnehmung sowie die Herausforderung, mit Wissen und Nichtwissen adäquat umzugehen.

© Wikimedia/CC-BY-2.0/Arnold Gatilao
© Wikimedia/CC-BY-2.0/Arnold Gatilao

Was ist tatsächlich riskant? Oft besteht eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen der gesellschaftlichen, der individuellen und der Risikowahrnehmung durch Expert/innen. Es sind nicht immer die Themen, die aus wissenschaftlicher Sicht ein Risiko darstellen, die die Bevölkerung beunruhigen.

Ingrid Kiefer, Ernährungsexpertin der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), wird beim ITA-Seminar zum Thema „Risikokommunikation: Herausforderungen im Spannungsfeld der Risikowahrnehmung und im Umgang mit Wissen“ am ÖAW-Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) die Hauptaufgaben der Risikokommunikation darlegen und mit den Teilnehmer/innen diskutieren. Die Ernährungswissenschaftlerin und Gesundheitspsychologin sieht beispielsweise neben der unterschiedlichen subjektiven und intuitiven Dimension der Risikowahrnehmung den Umgang mit Wissen und Nicht-Wissen und dem Misstrauen gegenüber Informationen als die größten Herausforderungen.

Weitere Informationen

 

Termin:
15. November 2016, 16:00 Uhr

Ort:
ÖAW-Institut für Technikfolgen-Abschätzung, Bibliothek
Strohgasse 45/5, 3. Stock
1030 Wien

Kontakt:
Dr. André Gazsó 
Tel: +43 1 515 81-6578  
Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW - ITA

 

 

 


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