23.10.2015

PSYCHISCHE GESUNDHEIT AUS SICHT VON WISSENSCHAFT UND RELIGION

Einladung zum vierten Symposion der Maimonides Lectures der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

In der vierten Runde der „Maimonides Lectures“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften richtet sich der Fokus des Dialoges zwischen Religionen und Wissenschaften auf klinische Wissenschaften: Unter dem Titel „Mental Health: A Dialogue between Clinical Sciences and Faith“ werden Psychoanalyse, Psychiatrie und Psychotherapiewissenschaften eingeladen, in ein Gespräch mit Dimensionen des Glaubens einzutreten.

Sowohl der religiöse Glaube als auch die klinischen Wissenschaften sammelten vielfältige Erfahrungen mit dem Leiden der menschlichen Psyche. Dieses kann von außen verursacht sein, wie durch Erfahrungen von Verfolgung, Vertreibung, Migration oder Krieg, aber auch innere Ursachen können eine Rolle spielen.

Den Auftakt zur Auseinandersetzung mit dieser Thematik im Rahmen des vierten Symposions der im Geist des Philosophen, Arztes und Gelehrten Mosche ben Maimon veranstalteten „Maimonides Lectures“ stellt die Keynote Lecture von H. Shmuel Erlich dar. Der Psychoanalytiker widmet sich in seinem Vortrag „Will two walk together except they have agreed? On the encounter between psychoanalysis and religion“ der Begegnung zwischen Religion und Psychoanalyse.  Im Laufe des Symposions werden ferner die Psychoanalytikerin Erla Maria Ammerer und der evangelische Theologe Herman Westerink die vielfachen Aspekte der Beziehungen zwischen Religion und Psychoanalyse herausarbeiten. David Vyssoki und Stefan Strusievici befassen sich auf der Basis ihrer klinischen Arbeit am Psychosozialen Zentrum ESRA mit dem Schwerpunkt des transgenerationalen Traumas,  David Meghnagi hebt den Beitrag der Freud‘schen Traumdeutung für ein tieferes Verständnis der gesellschaftlichen Phänomene des Vorurteils und der Diskriminierung hervor.

PROGRAMM

Keynote Lecture
H. Shmuel Erlich: „Will two walk together except they have agreed? On the encounter between psychoanalysis and religion“
4. November 2015 um 18:00 Uhr
Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Symposion

5. November 2015 ab 9:30 Uhr
Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

> Zum Programm

Rückfragehinweis

Dipl.-Soz. Sven Hartwig
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Leiter Öffentlichkeit & Kommunikation
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
Tel: +43 1 51581-1331
sven.hartwig@oeaw.ac.at

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat die gesetzliche Aufgabe, „die Wissenschaft in jeder Hinsicht zu fördern“. 1847 als Gelehrtengesellschaft gegründet, steht sie mit ihren heute über 770 Mitgliedern sowie rund 1.450 Mitarbeiter/inne/n für innovative Grundlagenforschung, interdisziplinären Wissensaustausch und die Vermittlung neuer Erkenntnisse – mit dem Ziel zum wissenschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Fortschritt beizutragen. www.oeaw.ac.at


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