07.01.2020

ÖAW gratuliert Heinz Faßmann

Die Akademie freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsminister.

© ÖAW

„Ich gratuliere Heinz Faßmann, der Mitglied der ÖAW ist, zur erneuten Berufung als Minister für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Heinz Faßmann hat in seiner ersten Amtszeit wichtige Initiativen für die Wissenschaft auf den Weg gebracht. Dabei hatte er stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Grundlagenforschung. Ich freue mich auf die weitere konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Anton Zeilinger, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).

Zeilinger denkt dabei etwa an die Gespräche mit dem Wissenschaftsministerium für die nächste Leistungsvereinbarungsperiode 2021 bis 2023, die in den kommenden Wochen starten. „Wir blicken diesen Gesprächen zuversichtlich entgegen, nicht zuletzt weil im neuen Regierungsprogramm die Stärkung der ÖAW klar festgehalten ist“, so der ÖAW-Präsident.

Als eine der drängendsten Herausforderungen für die Wissenschaft in Österreich insgesamt sieht Zeilinger die Umsetzung des von Heinz Faßmann in der letzten Regierung vorbereiteten Forschungsfinanzierungsgesetzes – mit einem Finanzierungspfad, der ein reales Wachstum für eine unabhängige Grundlagenforschung ermöglicht. „Für internationale Spitzenqualität bedarf es einer freien Forschung, deren Finanzierung durch einen nachhaltigen Wachstumspfad garantiert ist. Ich bin optimistisch, dass wir bei Heinz Faßmann für einen solchen Wachstumspfad Gehör finden“, sagt Zeilinger.

Mit der Angelobung von Heinz Faßmann endet zugleich die Amtszeit der bisherigen Bundesministerin Iris Rauskala, bei der sich der ÖAW-Präsident für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedankt. „Als für Wissenschaft und Forschung zuständige Ministerin in der Regierung von Brigitte Bierlein hat sich Iris Rauskala als verlässliche Streiterin für die Grundlagenforschung erwiesen. Dafür möchte ich ihr herzlich danken.“

Zu Heinz Faßmann

Heinz Faßmann, geboren 1955 in Düsseldorf, studierte Geographie und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Nach einer Professur an der TU München war er ab 2000 Professor für Angewandte Geographie, Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien sowie zwischen 2011 und 2017 Vizerektor. Seit dem Jahr 2000 ist Faßmann Mitglied der ÖAW. Er leitet an der Akademie das Institut für Stadt- und Regionalforschung, eine Position, die er während seiner Amtszeit als Minister ruhend stellt. Faßmann war zudem langjähriger Obmann der Kommission für Migrations- und Integrationsforschung der ÖAW und von 2013 bis 2016 Vorsitzender des Akademierats.