03.12.2018

Neue Förderung: Klimawandel und Wien

Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz COP24 startet die ÖAW ein neues Förderprogramm. Eingereicht werden können Forschungsprojekte, die sich mit den Folgen des Klimawandels für die Metropolregion Wien befassen.

Soviel ist sicher: Der Klimawandel kommt. Doch wie geht man mit seinen Folgen um? Diese Frage beschäftigt Länder, Städte und Gemeinden weltweit - auch Wien. Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice - kurz COP 24 - hat der Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) nun eine neue Ausschreibung gestartet. Gefördert werden Projekte, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, den urbanen Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Nachhaltige Lösungen gesucht

Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler/innen aus allen Disziplinen, die die zu erwartenden Veränderungen durch den Klimawandel in einer Metropole wie Wien und ihrem Umland zur Grundlage von nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftskonzepten machen. Gefördert werden dabei vor allem interdisziplinäre Forschungen, die Nachhaltigkeit und Strategien zur Krisenbewältigung zum Thema machen und die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (UN) berücksichtigen.

Das Förderprogramm mit dem Titel „Klimawandel: Leben - mit den Folgen - in einer Metropolregion wie Wien“ ist offen für alle Wissenschaftler/innen, die über ein Doktorat oder einen gleichwertigen bzw. höheren akademischen Abschluss verfügen und ihr Projekt an einer Forschungsstätte in Österreich durchführen. Die Dauer der Förderung beträgt ein Jahr mit einer Fördersumme von bis zu 100.000 Euro.

Forschungsprojekte können ab sofort per Mail an programmmanagement(at)oeaw.ac.at eingereicht werden, die Einreichfrist endet mit 18. Februar 2019.