12.10.2015

Einladung zum Science Talk "Invasion der Drohnen"

Podiumsdiskussion zu Nutzen und Grenzen ziviler Drohnen in Österreich

Von Urlaub-Selfies aus der Vogelperspektive bis hin zu Paket-Lieferungen per Luftpost: Zivile Drohnen verheißen ebenso vielfältige wie nützliche Einsatzmöglichkeiten. Aber wo liegen die Grenzen für den Einsatz unbemannter Flugkörper? Welche Kontrollmöglichkeiten gibt es? Und wollen wir ein Europa, in dem Drohnen in unseren Nahbereich eindringen dürfen? Seit geraumer Zeit stellt sich die Politik diesen Fragen, um die Nutzung ziviler Drohnen bestmöglich zu regulieren.

Michael Nentwich, Leiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), lädt anlässlich dieser Debatten gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) am 19. Oktober zum SCIENCE TALK unter dem Thema „Invasion der Drohnen“. „Humanitäre Einsätze und Rettungseinsätze mit Drohnen sind die eine Seite. Auf der anderen Seite stehen mögliche Verstöße gegen die individuelle Privatsphäre und Sicherheitsfragen. Wir müssen kritisch hinterfragen, was für einen Nutzen eine demokratische Gesellschaft aus dieser Entwicklung ziehen kann“, meint Nentwich, dessen Institut sich mit den Folgen neuer Technologien für die Gesellschaft, aber auch für die Politik beschäftigt.

In der Aula der Wissenschaften diskutieren beim SCIENCE TALK drei weitere hochkarätige Technologie-Expert/innen zum Thema: Patrick Brandstätter, Geschäftsführer der Klagenfurter Firma Airborne Robotics, die sich auf die Entwicklung und Produktion ziviler Drohnen spezialisiert hat; Annette Mossel, Projektleiterin des „Smart Copter“- Projekts an der TU Wien, und Joachim J. Janezic, Vorstand des Instituts für Luftfahrtrecht (Linz) und Betreiber der Website Luftfahrtrecht.at.

PODIUMSDISKUSSION MIT 

- Patrick Brandstätter, Geschäftsführer, Airborne Robotics (Klagenfurt)
- Joachim J. Janezic, Vorstand des Instituts für Luftfahrtrecht (Linz), luftfahrtrecht.at
- Annette Mossel, u.a. Leiterin des Projekts Smartcopter an der TU Wien
- Michael Nentwich, Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW

Moderation:

Marcus Hebein, Stellvertretender Chefredakteur, Austria Presse Agentur (APA)

TERMIN UND ANMELDUNG

Datum: 19. Oktober 2015
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27a, 1010 Wien
Um Anmeldung wird gebeten unter: wissenschaftskommunikation.bmwfw.gv.at

Rückfragehinweis

Dipl.-Soz. Sven Hartwig
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Leiter Öffentlichkeit & Kommunikation
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
Tel: +43 1 51581-1331
sven.hartwig@oeaw.ac.at

Denise Riedlinger
Institut für Technikfolgenabschätzung der ÖAW
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Strohgasse 45/5, 1030 Wien
Tel.: +43 1 51581-6577
presse.ita@oeaw.ac.at

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) hat die gesetzliche Aufgabe, „die Wissenschaft in jeder Hinsicht zu fördern“. 1847 als Gelehrtengesellschaft gegründet, steht sie mit ihren heute über 770 Mitgliedern sowie rund 1.450 Mitarbeiter/inne/n für innovative Grundlagenforschung, interdisziplinären Wissensaustausch und die Vermittlung neuer Erkenntnisse – mit dem Ziel zum wissenschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Fortschritt beizutragen. www.oeaw.ac.at


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