29.11.2018

Am meisten zitiert

Die international am häufigsten zitierten Wissenschaftler/innen 2018 stehen fest. 24 der „Highly Cited Researchers“ forschen an der ÖAW oder sind Mitglieder der Akademie.

Zu den international einflussreichsten Köpfen der Wissenschaft zählen auch 24 Forscher/innen, die an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) tätig oder mit ihr als Mitglieder im In- und Ausland eng verbunden sind. Die Zahl ist eine weitere Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus dem aktuellen Ranking der 2018 weltweit am häufigsten zitierten Forscher/innen hervor, das von Clarivate Analytics herausgegeben wird.

Die jährliche Erhebung untersucht, wie häufig Publikationen einer Forscherin oder eines Forschers aus einem Fachgebiet der Medizin oder der Natur- und Sozialwissenschaften zwischen 2006 und 2016 von Kolleg/innen in deren Veröffentlichungen zitiert wurden. Neben der Anzahl von Publikationen in Fachzeitschriften gilt die Anzahl der Zitationen als ein Maß für die wissenschaftliche Relevanz von Forschungsarbeiten. Um die Arbeit von Wissenschaftler/innen zu würdigen, die starken Einfluss auf mehrere wissenschaftliche Gebiete haben, wurde heuer die neue Rubrik „Cross-Field“ für fachübergreifende Arbeiten eingeführt.

Das Ranking „Highly Cited Researchers“ umfasst aktuell rund 6.000 Wissenschaftler/innen weltweit aus 21 Forschungsgebieten und basiert auf der Zitationsdatenbank „Web of Science“. Aus Österreich sind insgesamt 40 Personen unter den weltweit am meisten zitierten Forscher/innen, dreizehn davon sind mit Mitarbeiter/innen oder Mitglieder der ÖAW.

Highly Cited: Mitglieder und Mitarbeiter/innen der ÖAW im Überblick

  • Markus Aspelmeyer, Physik
    korrespondierendes Mitglied der ÖAW, Universität Wien
  • Emmanuelle Charpentier, Cross-Field
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Max Planck Institut für Infektionsbiologie, Deutschland
  • Mark W. Chase, Pflanzen- und Tierbiologie
    Mitglied der ÖAW im Ausland, University of Western Australia, Australien
  • Karlheinz Erb, Cross-Field
    Junge Akademie der ÖAW, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
  • László Erdös, Mathematik
    korrespondierendes Mitglied der ÖAW, IST Austria
  • Ernst Fehr, Wirtschaftswissenschaften
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Universität Zürich, Schweiz
  • Jiři Friml, Pflanzen- und Tierbiologie
    Junge Akademie der ÖAW, IST Austria
  • Gnant  Michael, Cross-Field
    korrespondierendes Mitglied der ÖAW, MedUni Wien
  • Rudolf Grimm, Physik
    wirkliches Mitglied der ÖAW, Institut für Quantenoptik und Quanteninformation Innsbruck der ÖAW und Universität Innsbruck
  • Thomas J. R. Hughes, Computer Science
    Mitglied der ÖAW im Ausland, University of Texas, USA
  • Christian Körner, Cross-Field
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Universität Basel, Schweiz
  • Ferenc Krausz , Physik
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland
  • Georg Kresse, Physik
    Wirkliches Mitglied der ÖAW, Universität Wien
  • Guido Kroemer, Immunologie
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Universität Paris Descartes, Frankreich
  • Robert S. Langer, Biologie und Biochemie
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Massachusetts Institute of Technology, USA
  • Hans Lassmann, Neurowissenschaften
    wirkliches Mitglied der ÖAW, MedUni Wien
  • Martin A. Nowak, Wirtschaftswissenschaften
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Harvard University, USA
  • Peter Palese, Mikrobiologie
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York, USA
  • Guillaume Queval, Pflanzenbiologie
    GMI – Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie der ÖAW
  • Niyazi Serdar Sariçiftçi, Cross-Field
    korrespondierendes Mitglied der ÖAW, Johannes Kepler Universität Linz
  • Josef Smolen, Klinische Medizin
    wirkliches Mitglied der ÖAW, MedUni Wien
  • Peter F. Stadler, Cross-Field
    Mitglied der ÖAW im Ausland, Universität Leipzig
  • Michael Wagner, Mikrobiologie
    wirkliches Mitglied der ÖAW, Universität Wien
  • Peter Zoller, Physik
    wirkliches Mitglied der ÖAW, Institut für Quantenoptik und Quanteninformation Innsbruck der ÖAW und Universität Innsbruck