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Letzte Dinge: Thanatoarchäologische Mensch-Ding-Geschichten

Kerstin P. Hofmann (Römisch-Germanische Kommission, Frankfurt)

18.10.2017

Im Rahmen von Bestattungen, ihrer Analyse und ihren archäologischen Darstellungen werden Menschen und Dinge auf die unterschiedlichste Weise miteinander in Geschichten verknüpft. Ausgehend von der Frage nach den Letzten Dingen werden im Rahmen des Vortrags Gräber als archäologische (Be-)Funde und ihre Rolle in Geschichten näher beleuchtet. Nach einem Überblick über verschiedene Dinggeschichten wird abschließend anhand von Beispielen diskutiert, welche thanatoarchäologischen Mensch-Ding-Geschichten wir heute erzählen können und welchen Erkenntniswert eine solche narratologische Perspektive für die Gräberarchäologie hat.

 

OREA Seminarraum, Hollandstraße 11–13, 1020 Wien