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„Es war ½6 Uhr als ich auf das Verdeck trat, um das klassische Land zu erblicken …“

Erzherzog Johann in Konstantinopel und Griechenland im Jahr 1837

Daniel Modl und Claudia Ertl (Universalmuseum Joanneum)

14.12.2017
Leopold Kupelwieser, Erzherzog Johann, 1828, Öl auf Leinwand (Universalmuseum Joanneum, Neue Galerie Graz, lnv.-Nr. I/2184)

Im Spätsommer des Jahres 1837 reist Erzherzog Johann (1782–1859) in diplomatischer Mission zu militärischen Manövern nach Südrussland. Sein Rückweg führt ihn durch das Osmanische Reich und das junge Königreich Griechenland, wobei er jeweils mehrere Tage in Konstantinopel und Athen verbringt. Seine Eindrücke von den dortigen antiken Monumenten hält er in detailreichen Tagebucheinträgen fest, die durch Aquarelle seines mitreisenden Kammermalers, Thomas Ender (1793–1875) ergänzt werden. Diese Text- und Bildquellen bilden heute wertvolle archäologische Bestandsdokumentationen und vermitteln ein lebendiges Bild vom Reisen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

OREA Seminarraum, Hollandstraße 11–13, 1020 Wien

Vortrag des Vereins Egypt & Austria in Kooperation mit OREA – Plattform Forschungsgeschichte