Als Ausgangspunkt für dieses Projekt diente die im Auftrag der Arbeiterkammer Wien durchgeführte Studie „Beeinträchtigung der Privatsphäre in Österreich“ aus dem Jahr 2000.
In einer aktualisierten Kurzstudie wurden Entwicklungen der Problemfelder aus der oben angeführten Studie aufgegriffen und aus heutiger Sicht neu bewertet. Ziel dieser Analyse war es zu überprüfen, inwieweit diese Themen gegenwärtig noch von Relevanz sind beziehungsweise diese auch längerfristig noch behalten werden. Dabei wurden für den KonsumentInnenschutz, die Politik und Wissenschaft zentrale Themen im Bereich Datenschutz und Privatsphäre diskutiert und Bereiche mit einem aktuellen Handlungs- oder Forschungsbedarf identifiziert.
Weiters wurden ergänzend für den Bereich Privatsphäre relevante politische, technische und wirtschaftliche Entwicklungen skizziert, die in der Studie aus dem Jahr 2000 noch nicht absehbar waren beziehungsweise nicht hinreichend berücksichtigt wurden. Neben exemplarisch aufgezeigten neuen Bedrohungen wurden auch positive Entwicklungen und innovative Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre aufgezeigt und diskutiert.
Ziel dieser Kurzstudie war es, einen Überblick über die gegenwärtige Situation und Trends beim Datenschutz für die Öffentlichkeit und relevante AkteurInnen zu bieten und auch mögliche Gegen- und Unterstützungsmaßnahmen aufzuzeigen.
Privatsphäre 2.0...: Diese Kurzstudie versucht, anknüpfend an die Studie „Beeinträchtigung der Privatsphäre in Österreich“, die im Jahr 2000 im Auftrag der Bundesarbeitskammer erstellt wurde, die wesentlichen Entwicklungen der letzten Jahre aufzuzeigen, die veränderte Situation im Hinblick auf die Privatsphäre der BürgerInnen zu beschreiben und daraus mögliche Vorgehensweisen zum Schutz derselben abzuleiten.
12/2008 - 02/2009