Der DynAT-Forschungsschwerpunkt „Sprache im Raum“ fragt nach dem Zusammenhang von Sprache und Raum, wobei Raumkonzepte unterschiedlicher Dimensionen in den Blick genommen werden. In den Forschungsjahren 2027-2029 liegt ein besonderer Fokus auf Raum als sprachgeographischer Größe. Im Fokus der verschiedenen Aktivitäten dieses DynAT-Schwerpunkts steht die Suche nach arealsprachlichen Merkmalen und Mustern sowie nach sprachinternen und sprachexternen Parametern (etwa kulturell-historische, soziodemographische, topologische u.a.), die „Erklärungspotentiale“ der sprachlichen Korrelate liefern.
Konkrete Teilprojekte im Kontext des DynAT-Forschungsschwerpunkts „Sprache im Raum“ sind die folgenden:
WBÖ – Lexikographische Erschließung bairischer Dialekte des 20. Jahrhunderts
LexAT21 – Atlas zur lexikalischen Variation in Österreich im 21. Jahrhundert
Kooperations-/Satellitenprojekte
Auch folgende Drittmittelprojekte, die im Kontext der Forschungsabteilung Linguistik des ACDH angesiedelt sind bzw. die als Kooperationsprojekt (mit externem PI) mit der Abteilung zusammenarbeiten, sind engstens mit den DynAT-Aktivitäten verbunden und tragen maßgeblich zur Erforschung arealsprachlicher Dynamik in Österreich bei:
BASyQ – Bairische Dialekte Österreichs und Südtirols im 20. Jahrhundert – Quantitative Analysen auf Basis des WBÖ-Korpus (FWF 10.55776/PAT1009925; PI: Philipp Stöckle)
LexVAD20 – Lexikalische Variation österreichischer Dialekte im 20. Jahrhundert (FWF 10.55776/PAT1412824, PI: Alexandra N. Lenz)
