Systemlinguistisch fokussiert der DynAT-Forschungsschwerpunkt „Lexik und Grammatik im Wandel“ vor allem die Systemebenen der Lexik und der Grammatik und ihre Schnittstellen. Das Forschungsinteresse liegt somit auf Phänomenen der Lexik (Wortschatz) inkl. der Wortbildung, der Flexionsmorphologie sowie auf Mehr-Wort-Ausdrücken, syntaktische Konstruktionen und Phänomen an der Syntax-Semantik-Schnittstelle. Theoretische Paradigmen, in die die lexikalischen und grammatischen Analysen eingebettet sind, umfassen die Variations- und Soziolinguistik, Standardsprachforschung, Dialektologie, Sprachwandelforschung, Sprachgeschichtsforschung, Spracheinstellungsforschung und Kognitive Linguistik.
Die folgenden Teilprojekte tragen zum DynAT-Forschungsschwerpunkt „Lexik und Grammatik im Wandel“ bei:
WBÖ – Lexikographische Erschließung bairischer Dialekte des 20. Jahrhunderts
Standardsprache in Österreich – Lexikographische Kooperationen
LexAT21 – Atlas zur lexikalischen Variation in Österreich im 21. Jahrhundert
Kooperations-/Satellitenprojekte
Auch folgende Drittmittelprojekte, die im Kontext der Forschungsabteilung Linguistik des ACDH angesiedelt sind bzw. die als Kooperationsprojekt (mit externem PI) mit der Abteilung zusammenarbeiten, sind engstens mit den DynAT-Aktivitäten verbunden und tragen maßgeblich zur Erforschung lexikalischer und grammatischer Dynamik in Österreich bei:
BASyQ – Bairische Dialekte Österreichs und Südtirols im 20. Jahrhundert – Quantitative Analysen auf Basis des WBÖ-Korpus (FWF 10.55776/PAT1009925; PI: Philipp Stöckle)
LexVAD20 – Lexikalische Variation österreichischer Dialekte im 20. Jahrhundert (FWF 10.55776/PAT1412824, PI: Alexandra N. Lenz)
