Wissenschaftsgeschichte Österreich global

Österreich besitzt eine bemerkenswerte Wissenschaftsgeschichte, deren globalhistorische Dimension weitgehend unerforscht ist. Untersucht wird das wissenschaftshistorische Vermächtnis österreichischer Forschung vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart im globalen Kontext. Die Forschungen werden durch Mitglieder und Mitarbeiter/innen verschiedener ÖAW-Institute sowie durch das Archiv der ÖAW als wichtigstem Archiv für Wissenschaftsgeschichte in Österreich unterstützt. Wesentliches Ziel ist es, die internationale Sichtbarkeit der österreichischen Wissenschaftsgeschichte durch Bündelung von ÖAW-Ressourcen und Kooperation mit einschlägig tätigen Institutionen in Österreich zu vergrößern. Die fächerübergreifenden Forschungen werden kooperativ durchgeführt und in Form von ÖAW-geförderten und drittmittelfinanzierten Projekten abgewickelt.
Aktuelle Projekte
- Brüche und Kontinuitäten. Die Akademie der Wissenschaften 1918, 1938 und 1945
- Wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsressorts im 20. und 21. Jahrhundert.
- Ferdinand von Hochstetter Neuseeland-Tagebücher
- Ferdinand von Hochstetter Novara-Forschungstagebuch
- Die Wiener und die Prager Akademie in der Forschungslandschaft des „Dritten Reiches“
- European History of Academies Research Initiative
- ÖAW-Summer-School. Habsburg Knowledge in its Global Settings. How to Rethink the Global History of Knowledge-Making from a Central Europan Point of View?
Arbeitsgruppe: Johannes Feichtinger, Brigitte Mazohl, Franz L. Fillafer, Mathias Harzhauser
Kooperationen: Kommission für Neuere Geschichte Österreichs (Brigitte Mazohl), Zentrum für Wissenschaftsforschung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Christiane Diehl), Naturhistorisches Museum Wien (Mathias Harzhauser)
Foto: Die Habsburgermonarchie im globalen Raum, (c) wikicommons
