PD Dr. phil.

Christoph Leitgeb

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christoph.leitgeb(at)oeaw.ac.at

Biographie

Geboren 1962 in Innsbruck, Univ.-Doz. für Neuere deutsche Literatur, Mag. phil. Dr. phil.

Studium der Geschichte, Anglistik/Amerikanistik und Germanistik in Salzburg. Mitarbeiter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 2004), Lehraufträge an der Germanistik Salzburg und für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Linz; Arbeit in literaturwissenschaftlichen Forschungsprojekten und wissenschaftlicher Redakteur der Zeitschrift „Sprachkunst“; Gastprofessor in Leiden (2016); früher Lektor in Sheffield, Osaka und Olmütz und Literaturkritiker für die Tageszeitung „Der Standard“. 

Forschungsschwerpunkte

Österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; Stilistik und Rhetorik; Interkulturelle Kommunikation; Literaturtheorie. 

Zuständigkeiten am IKT

Grundlagenforschung, Redaktion Sprachkunst, Literatur- und kulturwissenschaftliches Komitee der Österreichischen und Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Vorbereitung von Jahreskonferenzen.

Ausgewählte Publikationen

Gattungspoetik bei Robert Musil: Drama und Novelle in Theorie und Praxis. Dissertation. Salzburg 1989
(gem. mit Richard REICHENSBERGER), Studien zu einer Sprachstilgeschichte österreichischer Literatur (Grillparzer, Musil), Heidelberg: Winter Verlag 1999
Barthes' Mythos im Rahmen konkreter Ironie. Literarische Konstruktionen des Eigenen und des Fremden. München-Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2008
(hg. gem. mit Herbert FOLTINEK), Literaturwissenschaft: intermedial – interdisziplinär. Wien: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften 2002 (= Veröffentlichungen der Kommission für Literaturwissenschaft 22)
(hg. gem. mit Moritz CSÁKY), Kommunikation – Gedächtnis – Raum. Kulturwissenschaften nach dem „Spatial Turn“ (= Kultur- und Medientheorie). Bielefeld: transcript Verlag 2009
(hg. gemeinsam mit András F. BALOGH), Mehrsprachigkeit in Zentraleuropa. Zur Geschichte einer literarischen und kulturellen Chance, Wien: Praesens 2012
(hg. gemeinsam mit András BALOGH), Reisen über Grenzen in Zentraleuropa, Wien: Praesens 2014
(hg. gemeinsam mit Hermann BLUME und Michael RÖSSNER), Narrated Communities, Narrated Realities. Leiden/Boston: Brill/Rodopi 2015
(hg. gemeinsam mit András BALOGH), Zur kulturellen Funktion von kleiner Differenz: Verwandtschaften, Freundschaften und Feindschaften in Zentraleuropa. Wien: Praesens 2017
Unheimliche Erinnerung – erinnerte Unheimlichkeit. Nationalsozialismus im literarischen Gedächtnis. Paderborn: Wilhelm Fink 2020

Weitere Publikationen