Workshop zu den Voraussetzungen, Umsetzung und deren Folgen des Once-Only-Prinzips

Wie können Daten von Bürgerinnen und Bürgern nur einmal übermittelt, einheitlich erfasst und sicher ausgetauscht werden? Im Projekt geht es um Datenqualität, Datensicherheit und digitale Souveränität.
Das Once-Only-Prinzip soll Verwaltungsprozesse beschleunigen, den Datenaustausch verbessern und den Aufwand für Bürgerinnen und Bürger reduzieren, indem Daten nur noch einmal übermittelt werden müssen. Im Diese Ziele werden im Digitalisierungspaket angeführt, welches von der Bundesregierung im Rahmen der Reformpartnerschaft vorgestellt wurde. Ein wesentlicher Teil des Vorhabens ist das sogenannte „Project X“, im Rahmen dessen die bestehende Datendrehscheibe „Digital Austria Data Exchange“ (dadeX) zur zentralen Datenmanagement-Infrastruktur ausgebaut werden soll.
Ziel von „Project X“ ist die konsequente Umsetzung des Once-Only-Prinzips in Österreich. Unter den zentralen Leitprinzipien Datenschutz, Datensicherheit und Zweckbindung sollen nicht nur die Effizienz der Verwaltung gesteigert und Datenstrukturen vereinheitlicht werden, sondern auch die informationelle Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger durch transparent nachvollziehbare Datenzugriffe gestärkt werden. Zudem bieten eine gute Datenqualität und geeignete Datenstrukturen die Grundlage dafür, dass automatisierte Entscheidungsfindung und KI-Tools zielführend eingesetzt werden können.
Das ITA führt im Auftrag des Österreichischen Parlaments einen interaktiven Workshop zu den Zielen und der Umsetzung des Reformvorhabens im Bereich der Datenmanagement-Infrastruktur durch. Im Mittelpunkt steht die Frage ob, in welcher Weise und mit welchen Folgen die Effizienz der Verwaltung gesteigert, die digitale Souveränität gefördert und die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Gemeinden und Selbstverwaltungskörpern optimiert werden kann.
09/2026 - 12/2026
