
Wissenschaftlerin
Fachbereich Hören
Binaural Audio and Auditory Modelling
Tel. +43 1 51581-2536
Email: katharina.pollack(at)oeaw.ac.at
Wissenschaftliche IDs:
ResearchGate
ORCID
Bildung
Katharina Pollack studierte "Elektrotechnik-Toningenieur" an der Technischen Universität und der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. 2026 schloss sie ihr Doktoratsstudium "Sound and Music Computing" an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz mit Auszeichnung ab. Während des Studiums war Katharina Pollack als Doktorandin am Institut für Schallforschung in Wien tätig. Ihre Hauptforschungsinteressen liegen im Bereich räumliches Hören und kopfbezogenen Außenohrübertragungsfunktionen. Sie ist aktives Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Akustik, der österreichischen Sektion der Audio Engineering Society und der österreichischen Sektion des Institute of Electronics and Electrical Engineering.
Derzeitige Forschung
Kopfbezogene Außenohrübertragungsfunktionen (head-related transfer functions, Abk. HRTFs) repräsentieren den Einfluss von anthropometrischen Eigenschaften auf das die Person umgebende Schallereignis. Nicht nur die interauralen Zeit- und Pegeldifferenzen (interaural time differences, ITD; interaural level differences, ILD) spielen bei der Lokalisation von Schallereignissen eine große Rolle, sondern besonders auch die Form des Außenohres - lat. "pinna". Die state-of-the-art Messprozedur von HRTFs ist ausreichend erforscht und deren numerische Berechnung (Ziegelwanger et al., 2015) stellt einen Meilenstein dieses Fachbereichs dar. Letztere hat es möglich gemacht, perzeptiv-valide HRTFs aus 3D Modellen von Kopf und Pinnae zu berechnen, um so der Messprozedur zu entgehen und den Zugang zu HRTFs einem breiteren Publikum zu ermöglichen. Dieser Prozess unterliegt allerdings hohen Ansprüchen an die räumliche Auflösung, die sich im Bereich von 1 mm befinden muss. Wie so ein 3D Modell erstellt werden kann, wurde bereits im LocaPhoto Projekt (Artikel nur auf Englisch verfügbar) ausführlich untersucht. Katharina Pollacks aktuelle Forschung beschäftigt sich mit der Untersuchung des Einflusses von anthropometrischen Veränderungen auf HRTFs, deren parametrischem Modellieren und der Anpassung von hochaufgelösten Pinnamodellen an spärliche Pinnapunktewolken, deren Form aus Fotos rekonstruiert wurde. Damit soll der Zusammenhang zwischen Eigenschaften von HRTFs und der virtuellen Repräsentation von komplexen biologischen Strukturen wie der Pinna hergestellt werden.
Publikationen
Mitgliedschaften
Katharina Pollack ist Young Acoustician Network Representative der AAA, Vizepräsidentin der österreichischen Sektion der AES, im Vorstand der Women in Engineering Affinity Group und Student Representative in der österreichischen Sektion des IEEE.