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WIEN – PARIS 1900: VON PIONIEREN UND PRIORITÄTEN

Azoulays „Musée phonographique“ und Exners Phonogrammarchiv

07.06.2025

Vor 125 Jahren, am 7. Juni 1900, hielt Dr. Léon Azoulay (1862–1926), Mediziner und Mitglied der altehrwürdigen Société d’Anthropologie de Paris (SAP), in einer Sitzung ebendieser Gesellschaft eine Rede, deren schriftliche Fassung (Azoulay 1900b) für das Phonogrammarchiv in zweierlei Hinsicht von Bedeutung sein sollte.

Zum einen korrigierte Azoulay darin seine damals coram publico geäußerte Annahme, als Erster die Idee zur Gründung eines phonographischen Archivs gehabt zu haben (s. Abb. 1, rechts), die in Wien bekanntlich schon 1899 geboren worden war. Zum anderen präsentierte er eine Vorlage für die Erfassung von relevanten Metadaten einer Tonaufnahme, die dann auch dem Phonogrammarchiv als Modell für dessen Protokollblätter diente.

DIE PHONOGRAPHIE UND DER BEGINN EINER NEUEN ÄRA

Blenden wir zurück: Bereits in der Sitzung vom 3. Mai 1900 hatte Azoulay in einem leidenschaftlichen Plädoyer für die seines Erachtens dringend nötige Gründung von „Musées et archives phonographiques“ geworben – in erster Linie für Sprachen und Dialekte, aber dann auch für Vokal- und Instrumentalmusik, Bioakustik etc. (s. Azoulay 1900a; Abb. 1, links). Denn trotz aller Unzulänglichkeiten, die der erst seit wenigen Jahren für den praktischen Gebrauch verfügbare Phonograph noch aufweisen mochte, befürwortete Azoulay nachdrücklich dessen Einsatz in diversen akademischen Disziplinen wie Volkskunde und Musikwissenschaft, vor allem aber in der Linguistik, und da insbesondere in der Phonetik mit ihren bis dahin unzureichenden Transkriptionen, in der (vergleichenden) Erforschung von Sprachen und Dialekten sowie im Sprachunterricht.

Mithilfe des Phonographen könnte – wie schon der Titel seines Vortrags („L’ère nouvelle des sons et des bruits“) andeutet – eine neue Ära beginnen, ließen sich die flüchtigen Töne und Geräusche doch nun aufzeichnen und wieder reproduzieren, aussterbende Sprachen/Dialekte und musikalische Praktiken quasi konservieren und infolgedessen die Wissenschaften in ähnlicher Weise vorantreiben, wie es zuvor schon dank der Erfindung der Photographie gelungen war. Und Azoulay selbst erklärte sich bereit, dafür eine einzigartige Gelegenheit zu nützen, die sich just in jenen Tagen bot: die Pariser Weltausstellung,1 anlässlich derer Millionen von Menschen angereist waren und das Areal und die Pavillons entlang der Seine frequentierten.

Nachdem die SAP der Gründung eines Musée phonographique schließlich zugestimmt und einen Phonographen zur Verfügung gestellt hatte, sollte Azoulay – nahezu im Alleingang und im Laufe weniger Monate – mehr als 400 Wachswalzen aufnehmen: eine herkulische Leistung, zumal die Arbeitsbedingungen denkbar ungünstig waren (einen detaillierten Bericht dazu bietet Azoulay 1901; vgl. Pasler 2014).

WIEN UND PARIS: EIN „PRIORITÄTSSTREIT“ …

Zurück zum 7. Juni 1900 und dem eingangs genannten Vortrag, in dem Léon Azoulay zunächst noch stolz hervorhob, dass der SAP die Ehre gebühre, erstmals die Bedeutung phonographischer Archive erkannt zu haben, und dass sich mittlerweile seine bahnbrechende Idee herumgesprochen habe: Denn nun wolle laut Presseberichten vom 2. Juni auch die Akademie der Wissenschaften in Wien ein Archiv für Sprach- und Musikaufnahmen gründen …

Tatsächlich war jedoch bereits am 27. April 1899 unter der Federführung des renommierten Physiologen Sigmund Exner (1846–1926) in der Sitzung der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien der Antrag auf „Anlage einer Art phonographischen Archives“ gestellt worden (Exner 1900: 1).2 Dementsprechend verwies Exner in einem Brief an Azoulay vom 20. Juni 1900 auch auf die seit Oktober 1899 laufenden Vorbereitungsarbeiten durch (den technischen Assistenten) Fritz Hauser.3

Etwas zerknirscht informierte Azoulay drei Tage danach auch Yves Guyot, den Präsidenten der SAP, über den neuen Sachverhalt, gestand seinen Irrtum ein und meinte, die Priorität der Akademie in dieser Angelegenheit ohne Weiteres akzeptieren zu können (s. Anm. 3 und Abb. 2).4 Später betonte Azoulay (1901: 306) zudem, man habe selbst in Wien anerkannt, dass die Idee zur Errichtung eines phonographischen Archivs völlig unabhängig in Wien und Paris geboren worden sei. Und tatsächlich gelangte man schließlich auch in Wien zur Auffassung, dass es sich bei Azoulays Musée phonographique um eine „zwar später in Angriff genommene, aber bereits durchgeführte Gründung eines gleichen Archives“ handelte, die „vollkommen selbständig geschah“; Exners Beilage zum Anzeiger von 1900 ist diesbezüglich auch als weiterer Schritt an die Öffentlichkeit und somit als Reaktion auf Paris zu sehen (s. Stangl 2000: 134–136).

… UND PARALLELEN

Zwischen den zwei Institutionen in Wien und Paris gibt es auch in anderer Hinsicht Parallelen: Beide wurden von Medizinern – die zudem im selben Jahr verstarben – aus der Taufe gehoben;5 sowohl Exner als auch Azoulay unterstrichen stets den Mehrwert der Schallaufzeichnung für die wissenschaftliche Forschung; das Aufnehmen von Sprachen und Dialekten stand bei beiden an erster Stelle; und Azoulay (1911: 453, Anm. 1) wies sogar darauf hin, dass er – analog zu dem im Phonogrammarchiv verwendeten Begriff Stimmporträt für aufgenommene „Aussprüche, Sätze oder Reden berühmter Persönlichkeiten“ (Exner 1900: 3) – bereits im Jahre 1900 den Begriff „portrait de la voix“ geprägt hatte (vgl. Azoulay 1900a: 174).

Wie auch immer – Azoulay stand jedenfalls längere Zeit in regem Austausch mit dem Phonogrammarchiv, dem er zahlreiche Sonderdrucke mit Widmung zukommen ließ, darunter eben auch jene seiner beiden ersten einschlägigen Artikel (Abb. 1); und noch Jahre später dankte er Exner für dessen Entgegenkommen, ihm kürzlich diverse Unterlagen über das Archiv geschickt zu haben (s. Azoulay 1911: 452, Anm. 1).

DAS PROTOKOLLBLATT AUS PARIS

In einer anderen Sache leistete Léon Azoulay jedoch, wie erwähnt, tatsächlich Pionierarbeit und darf wohl zurecht für sich die Priorität beanspruchen. In der Sitzung vom 7. Juni stellte er nämlich vor allem seinen Entwurf für ein Blatt („feuille“) zur schriftlichen Dokumentation der auch von ihm „phonogrammes“ genannten Aufnahmen vor, das er als „feuille d’identité“ bezeichnete: Es handelt sich dabei um ein gedrucktes Standardformular, das mit inhaltlichen Metadaten (linker Teil), biographischen Angaben zur aufgenommenen Person (rechter Teil), technischen Metadaten („conditions de l’enregistrement“) einschließlich Ort, Datum und Urheber (unterer Teil) sowie Anmerkungen (am Blattende) ausgefüllt werden sollte.

Dieses Formular wurde dann 1:1 für seine Aufnahmen auf der Pariser Weltausstellung verwendet, aber leider nur selten vollständig ausgefüllt (Abb. 3); ergänzend dazu waren auch eine (phonetische) Transkription und Übersetzung zu erstellen, was in der Praxis jedoch ebenfalls nicht immer geschah, von der geplanten Anfertigung von Photographien ganz zu schweigen (s. Pasler 2014: 25, Azoulay 1901).


Als Basis für die Protokollblätter zu den Aufnahmen des Phonogrammarchivs sollte schließlich eine etwas „abgespeckte“ Version dienen, die jedoch sowohl in ihrer Gliederung als auch in den abgefragten Details noch deutlich das Vorbild erkennen lässt (Abb. 4).6 Seit 1901, als im Rahmen von drei Expeditionen die ersten Feldaufnahmen des Phonogrammarchivs entstanden, gehörte somit zur Reiseausstattung laut Sigmund Exner (1902: 16) „auch ein Buch, in welchem bei jeder Aufnahme die nöthigen Daten eingetragen werden, nach einem Schema, wie es ähnlich schon Azoulay in Paris bei seinen Aufnahmen verwendet hat“.

Freilich war Exner bereits in seinem Antrag von 1899 bewusst, dass man „Notizen“ zu den Tondokumenten „systematisch zu verzeichnen“ habe und „das Gesprochene auch schriftlich beizubringen“ sei (Exner 1900: 2); überdies gab es für Transkription und Übersetzung ausreichend Platz, waren dafür doch „der ganze Rest der Seite und die Rückseite dieses Blattes“ (Exner 1902: 16) reserviert.

WAS BLEIBT

Jenseits von allen Pionieren und Prioritäten lässt sich abschließend festhalten, dass dank Léon Azoulay die SAP gegen Ende des Jahres 1900 über ein auf wissenschaftlicher Basis gegründetes – und bald auch für Studien benützbares – Musée phonographique mit mehr als 400 Tonaufnahmen auf Edison-Wachswalzen samt begleitender Dokumentation (Metadaten) verfügte. Die Bandbreite der Aufnahmen reicht von Einzelwörtern bis zu Volksliedern und Erzählungen, die in einigen Fällen die ältesten akustischen Zeugnisse der über 70 dokumentierten Sprachen und Dialekte darstellen. Sein kurzlebiges Musée phonographique musste jedoch aus verschiedenen Gründen nach einigen Jahren seine Pforten schließen, und die Sammlung führte viele Jahrzehnte ein Schattendasein – ein Umstand, der andererseits wohl auch zur Erhaltung der Tonqualität der Aufnahmen beitrug.

In Wien konnte man zur gleichen Zeit jedenfalls lediglich auf eine (!) Aufnahme (von Ludwig Boltzmann, Ph 887) verweisen.7 Zudem waren damals die Vorarbeiten zur Gründung des Phonogrammarchivs noch gar nicht abgeschlossen, was freilich nicht zuletzt auf die zuvor nötige Schaffung jener technischen Voraussetzungen zurückzuführen war, die den dauerhaften Betrieb eines Schallarchivs trotz regelmäßiger Benützung der Bestände erst ermöglichten.8 Der Vordruck auf der Rückseite von Azoulays „feuille d’identité“ erlaubte hingegen unter der Überschrift „Auditions autorisées par le Conservateur du Musée“, dass das Abhören einer Wachswalze bis zu zweihundertmal verzeichnet werden konnte – wodurch sie unweigerlich dem Untergang geweiht war.

Azoulay war sich dieser Tatsache und der Notwendigkeit einer Matrizierung der Tonträger, aber auch ihrer sachgerechten Verwahrung, durchaus bewusst, verfolgte die Arbeiten von Fritz Hauser mit großem Interesse und unternahm auch selbst Experimente (s. Azoulay 1901: 318f., 1902, 1911: 452f.). Hätte die SAP Azoulays Gründung nachhaltiger unterstützt – wer weiß, was aus seinem Musée phonographique noch geworden wäre ...9
 

Christian Liebl
 

ANMERKUNGEN

1 Sie dauerte von April bis November 1900 und zählte mehr als 40 teilnehmende Nationen, über 76.000 Aussteller und an die 48 Millionen Besucher:innen.

2 Nach diesem Antrag kam es freilich zunächst zur Einsetzung einer „Commission zur Gründung eines Phonogramm-Archives“, also einer „Commission, die zu gleichen Theilen aus Mitgliedern beider Classen“ bestand und sich „betreffs der Durchführbarkeit und des Wertes“ eines derartigen Archivs beraten sollte (Exner 1900: 1, 4). Die institutionelle Gründung der „Phonogramm-Archivs-Kommission“, aus der 1994 schließlich ein Akademieinstitut wurde, erfolgte – nach Abschluss der Vorarbeiten und nicht zuletzt auf Drängen Exners angesichts ähnlicher Bestrebungen in Paris und Berlin – zwar eigentlich erst am 26. Februar 1903 (s. Kowar 2017: 30, Graf 1964: 21). Dennoch gilt 1899 zurecht als Gründungsdatum, was Burkhard Stangl (2000: 134) mit der Gepflogenheit erklärt, dass in jenen Fällen, wo die „Gründung einer etwaigen künftig einzusetzenden Kommission tatsächlich zu einer eingesetzten Kommission der Akademie geführt hatte, […] die tatsächliche Einsetzung der Kommission in den offiziellen, die Tätigkeit der Akademie dokumentierenden Schriften […] mit der Einsetzung der zur Gründung eingesetzten Kommission gleichgesetzt“ wurde ...

3 Das Original von Exners wohlwollendem Schreiben scheint verschollen, eine Abschrift in französischer Übersetzung hat sich jedoch in dem im nächsten Absatz erwähnten Brief von Léon Azoulay (datiert 23. Juni 1900) erhalten (Abb. 2): Muséum national d’Histoire naturelle (Bibliothèque centrale) – Fonds de la Société d’Anthropologie de Paris, Correspondance, SAP 11 (Série H); abgedruckt in Graf (1964: 16). Exner nimmt darin u.a. auch Bezug auf die Zusendung eines noch heute im Phonogrammarchiv vorhandenen Exemplars der Revue Scientifique vom 9. Juni 1900, in der die schriftliche Fassung von Azoulays Vortrag vom 3. Mai erstmals erschien.

4 Dennoch merkte er – wohl zur Ehrenrettung der Grande Nation – noch 1911 an, dass die Idee eines Musée phonographique in Frankreich schon 1897 von Hector Marichelle formuliert worden sei (s. Azoulay 1911: 451, Anm. 3; vgl. Marichelle 1897: 132f., Graf 1964: 12f.) ...

5 Bezeichnenderweise erwähnt Azoulay (1900a: 174) schon in seinem ersten Vortrag auch die Bedeutung des Phonographen für die Medizin im Allgemeinen und die Physiologie im Speziellen.

6 Auch das Berliner Phonogramm-Archiv, dessen Gründung durch den Psychologen Carl Stumpf (1848–1936) gemeinhin mit September 1900 angesetzt wird, erkannte bald die Relevanz „einer möglichst umfassenden Dokumentation der Tonaufnahmen“, wovon Felix von Luschans 1904 in 3. Auflage entsprechend erweiterte Anleitung für ethnographische Beobachtungen und Sammlungen in Afrika und Oceanien zeugt; die „Zusammenstellung des sogenannten ,Journals‘“ mit Angaben zu den zu erhebenden und festzuhaltenden Daten der Aufnahmesitzung geht dabei auf Erich Moritz von Hornbostel zurück, der seinerseits noch im selben Jahr eine nahezu identische Fassung davon in seiner „Anleitung zur Handhabung des Phonographen für Forschungsreisende und Missionare“ veröffentlichte (s. Ziegler 2009: 116f.). Vielleicht ließ sich Hornbostel, seit 1905 Leiter des Berliner Phonogramm-Archivs, dabei von Azoulay inspirieren, den er 1904 in Paris besucht hatte (s. Pasler 2014: 33, Azoulay 1911: 454).

7 Selbst das Berliner Phonogramm-Archiv hatte zunächst nur einen Bestand von 20 Wachszylindern (s. Ziegler 2006: 20).

8 Der von Fritz Hauser zu diesem Zwecke konstruierte Archiv-Phonograph „war ein Aufnahmegerät zur Aufzeichnung in Tiefenschrift auf Wachsplatten, von denen in einem galvanoplastischen Verfahren Negative aus Metall angefertigt werden konnten“; diese Matrizen lieferten dann „ohne qualitative Verluste und ohne Inanspruchnahme des Originals wieder Abgüsse zum Anhören“ (Kowar 2017: 12).

9 Der Vollständigkeit halber sei in diesem Zusammenhang auch an Béla Vikár (1859–1945), einen weiteren Pionier der phonographischen Feldforschung, erinnert, der bereits 1896 im Auftrag der Ungarischen Ethnographischen Gesellschaft (Magyar Néprajzi Társaság) an die 500 Wachszylinder mit ungarischer Volksmusik aufnahm, die dann teilweise auf der Pariser Weltausstellung präsentiert und bei einem der in diesem Rahmen stattfindenden Kongresse auch erstmals einem internationalen Fachpublikum vorgestellt wurden; trotz der institutionellen Anbindung dieser Sammlung kann hier jedoch noch nicht von einem eigenständigen phonographischen Archiv im engeren Sinne gesprochen werden (s. Tari 2002: 458f.).

 

LITERATURVERZEICHNIS

Azoulay, Léon. 1900a. „L’ère nouvelle des sons et des bruits: Musées et archives phonographiques“. Bulletins et Mémoires de la Société d’Anthropologie de Paris, Serie V (1): 172–178.

Azoulay, Léon. 1900b. „Sur la constitution d’un Musée phonographique“. Bulletins et Mémoires de la Société d’Anthropologie de Paris, Serie V (1): 222–226.

Azoulay, Léon. 1901. „Sur la manière dont a été constitué le Musée phonographique de la Société d’Anthropologie“. Bulletins et Mémoires de la Société d’Anthropologie de Paris, Serie V (2): 305–320.

Azoulay, Léon. 1902. „Un progrès important pour les Musées phonographiques. Reproductions galvanoplastiques des phonogrammes. Moules métalliques inaltérables“. Bulletins et Mémoires de la Société d’Anthropologie de Paris, Serie V (3): 787–794.

Azoulay, Léon. 1911. „Les Musées et archives phonographiques avant et depuis la fondation du Musée phonographique de la Société d’Anthropologie en 1900“. Bulletins et Mémoires de la Société d’Anthropologie de Paris, Serie VI (2): 450–457.

Exner, Sigmund. 1900. „Bericht über die Arbeiten der von der kaiserl. Akademie der Wissenschaften eingesetzten Commission zur Gründung eines Phonogramm-Archives“. Anzeiger der mathem.-naturwiss. Klasse der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien 37 (Beilage).

Exner, Sigmund. 1902. „II. Bericht über den Stand der Arbeiten der Phonogramm-Archivs-Commission“. Anzeiger der mathem.-naturwiss. Klasse der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien 39 (Beilage).

Graf, Walter. 1964. „Aus der Geschichte des Phonogrammarchivs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften“. Biuletyn fonograficzny / Bulletin phonographique VI: 9–39.

Kowar, Helmut. 2017. „,Die Anlage einer Art phonographischen Archives‘ – mehr als ein Archiv: Ein Überblick über die Geschichte des Phonogrammarchivs der Österreichischen Akademie der Wissenschaften“. Geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Anzeiger 152 (1): 5–45.

Marichelle, Hector. 1897. La parole d’après le tracé du phonographe. Paris: Delagrave.

Pasler, Jann. 2014. „Sonic Anthropology in 1900: The Challenge of Transcribing Non-Western Music and Language“. Twentieth-Century Music 11 (1): 7–36.

Stangl, Burkhard. 2000. Ethnologie im Ohr: Die Wirkungsgeschichte des Phonographen. Wien: WUV Universitätsverlag.

Tari, Lujza. 2002. „The History of Phonograph and Digital Sound Recordings and a North Hungarian Village between 1896 and 2000“. In: Gabriele Berlin & Artur Simon (Hg.). Music Archiving in the World: Papers Presented at the Conference on the Occasion of the 100th Anniversary of the Berlin Phonogramm-Archiv. Berlin: VWB – Verlag für Wissenschaft und Bildung, 458–467.

Ziegler, Susanne. 2006. Die Wachszylinder des Berliner Phonogramm-Archivs. (Veröffentlichungen des Ethnologischen Museums Berlin, Neue Folge 73). Berlin: Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz.

Ziegler, Susanne. 2009. „Felix von Luschan als Walzensammler und Förderer des Berliner Phonogramm-Archivs“. In: Peter Ruggendorfer & Hubert D. Szemethy (Hg.). Felix von Luschan (1854–1924): Leben und Wirken eines Universalgelehrten. Wien etc.: Böhlau, 113–140.