Der vergangene Montag stand ganz im Zeichen des Besuches einer sechsköpfigen Delegation aus Ungarn, die sich aus Mitarbeiter:innen von vier Institutionen zusammensetzte, die alle dem ungarischen Zweig der IAML (International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres) angehören: dem Institut für Musikwissenschaft (HUN-REN Research Centre for the Humanities, Budapest), dem Haus der Musik Ungarn (Budapest), der Csorba Győző Bibliothek (Pécs) und der Universität Debrecen – Universitäts- und Nationalbibliothek/Mediensammlung.
Nach einleitenden Worten zum Phonogrammarchiv und Kurzpräsentationen der genannten Einrichtungen wurde den Gästen über laufende Archivprojekte berichtet, die Features der internen Datenbank und vor allem die technische Ausstattung des Archivs vorgeführt; dabei kam es auch zur Digitalisierung eines ungarischen Phonogramms von 1912 und der professionellen Reinigung einer Schallplatte.
Aufgrund des großen Interesses wurde das für drei Stunden konzipierte Programm spontan um 90 Minuten verlängert und endete mit Einblicken in die geplante Online-Edition der Historischen Bestände sowie einer Übersicht zu unveröffentlichten Phonogrammen aus Ungarn, für deren Herausgabe eine mögliche Zusammenarbeit angedacht wird. Ein Folgetreffen mit dem Leiter der Delegation, Ferenc János Szabó, ist in Vorbereitung. Wir freuen uns also auf zukünftige Kooperationen mit den ungarischen Kolleg:innen!


