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Raum Be-/Ergreifen: Das PhA und die Liebiggasse 5 in der NS-Zeit

Zum Start des neuen Stadt-Wien-Projekts

17.11.2025
Bild eines händisch gezeichneten Raumplans des Phonogrammarchivs in der Liebiggasse 5 um 1930
Raumplan des Phonogrammarchivs in der Liebiggasse 5 um 1930 © PhA

Mit Oktober 2025 hat das bei der Stadt Wien eingereichte Projekt „Raum Be-/Ergreifen: Das Phonogrammarchiv der ÖAW und der Standort Liebiggasse im Wien der NS-Zeit“ unter der Leitung von Jasemin Khaleli und der Mitarbeit von Jonas Löffler begonnen. Das Projekt widmet sich der Geschichte des Phonogrammarchivs zur NS-Zeit und stellt das Zusammenwirken von ideologischen, räumlichen und personellen Strukturen in der Archivpraxis in den Fokus. Anlass für die Aufarbeitung sind das Gedenken 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sowie die Übersiedlung des Archivs aus seiner fast ein Jahrhundert lang genutzten Liegenschaft in der Liebiggasse. Das Projekt führt historische Quellenarbeit mit ethnographischer Dokumentation zusammen und fragt danach, welche Spuren des Nationalsozialismus sich in der Nachkriegszeit finden lassen. Zum Ende der achtmonatigen Laufzeit werden die Ergebnisse in einer Publikation sowie einer Ausstellung präsentiert.

 


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