






Das Institut für Mittelalterforschung präsentiert im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2026 in der Aula der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bei Mitmachstationen Einblicke in die Forschungsbereiche Historische Identitätsforschung, Kaiser Maximilian, Historische Geographie und Mittelalterliches Buchwesen.
Es lädt alle Interessierten zu einer Rätselrallye mit anderen Instituten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein; für die richtige Beantwortung helfen die Expert:innen an den jeweiligen Stationen, die Auflösung erfolgt beim Stand des Verlages der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit einem Geschenk.
Wir wollen gerne erfahren, welche Eindrücke Du vom Mittelalter hast. Zeichne, schreibe oder male Deine Assoziation bei unserer Station!
Was ist noch sichtbar und wie finde ich Unsichtbares aus dem Mittelalter?
Macht auf dem Spielbrett eine Zeitreise ins Wien des Mittelalters! Welche Spuren sind noch sichtbar? Und wie erfahren wir etwas über Menschen, die kaum Spuren hinterlassen haben? Forscher*innen des Instituts für Mittelalterforschung zeigen, wie man Genforschung, Anthropologie, Archäologie und Geschichte kombiniert, um mit Knochen, Grabbeigaben und wenigen Schriftquellen viel über das Frühmittelalter zu erfahren.
Wie funktionierte eine mittelalterliche Schreibstube?
Forscher:innen der Projektschwerpunktes zu Kaiser Maximilian I. widmen sich täglich mittelalterlichen Schriftzeugnissen verschiedenster Art. Wir suchen engagierte Helfer:innen, die uns beim (geheimen) Schreiben, Falten und Besiegeln von Briefen und Urkunden und auch beim Malen von Wappen unterstützen. Wir warten mit gespitzten Federn auf euch!
Seit wann gibt es Eselsohren ... in Büchern vor dem Buchdruck?
Virtuelle Reise durch mittelalterliche Bücher: Entziffern Sie alte Schriften, entdecken Sie Buchmalereien und erfahren Sie von Expert:innen der Arbeitsgruppe Handschriftenkulturen und Wissensorganisation, wie bis zu über 1000 Jahre alte Manuskripte erforscht und digitalisiert werden. Ein Computerspiel vermittelt spielerisch Wissen über verzierte Einbände. Kreative können Initialen oder Fabeltiere nach mittelalterlichen Vorlagen gestalten.
Wie werde ich in einer Nacht historischer Geograph? Welche Energiequellen machten in Byzanz Korn zu Mehl?
Denkmäler, die uns umgeben, haben ihre Geschichte; die Forschung der Historischen Geographie enthüllt diese Geschichte. Das alltägliche Brot verlangte nach Mühlen, Mühlen nach erneuerbaren Energiequellen – die Station des Institutes für Mittelalterforschung gibt Einblick in wirtschaftliche und soziale Aspekte in Byzanz. Wie konnte sich der Mensch im Mittelalter mit einer speziellen Uhr orientieren? Wir messen Zeit mittelalterlich.
Lange Nacht der Forschung an der ÖAW
24.04.2026, 17:00-23:00 Uhr
Aula, Erdgeschoß
ÖAW Hauptgebäude
Dr. Ignaz.-Seipel-Platz 2
1010 Wien